2003-2004
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Die letzten zwei Spielzeiten  2003-2004



 

Vizemeister der Verbandsliga und Regionalliga Aufstieg 

Nach dem die Wölfe sich die Vizemeisterschaft in der Landesliga erkämpft hatten begannen die Planungen für die erste Verbandsliga Spielzeit.
Im Sommer hatten sich bei uns zudem zwei kanadische Spieler gemeldet die sich in Dorsten für höhere Aufgaben empfehlen wollten.
Nach intensiven Beratungen beschlossen wir, die beiden nach Dorsten kommen zu lassen. Der Verein ist damit übrigens kein Risiko eingegangen denn die beiden kamen für ihre Flüge  in den ersten drei Monate selbst auf. 
Mit Thomas Juister und Luke Middelton trafen schließlich zwei ziemlich erschöpfte Kanadier an einen heißen und späten Sommertag des Jahr 2003 in Dorsten ein.



Juister erwies sich bald als überragender Keeper hatte aber auch das Problem, das wir mit Sorin Sofian über einen Deutschen Goali verfügten der Thomas in nichts nachstand. Luke Middelton war Stürmer und sicherlich auch recht talentiert doch trat das bei ihm ein, was viele Kanadier in Deutschland irgendwann einmal trifft. Er bekam Heimweh, nach nur zwei Punktspielen verließ er die EJD wieder. Thomas entwickelte sich schnell zum Publikumsliebling. In der Vorbereitung wurde auch noch ein wirklich starker Tscheche getestet doch die beiden Kanadier waren nur im Paket zu bekommen. Schade, denn der lange Stürmer erzielte in einem Vorbereitungsspiel gegen Eschweiler bei 14:5 gleich fünf Treffer.



Luke Middleton und Thomas Juister hier mit Sponsor Fr.Heim vom Hotel Albert

Die Saison begann mit einem Heimspiel und einer Enttäuschung, nur 120 Zuschauer wollten den ersten Verbanndsliga Auftritt sehen doch ließ sich die Mannsachaft nicht aus der Ruhe bringen und bezwang den SV Brackwede klar mit 6:2. Luke Middleton erzielte dabei sein sein einzigstes Meisterschaftstor für die Wölfe.



Im folgenden Match in Bergisch Gladbach gelang uns ein knapper Sieg, mit 3:2 siegte unsere Mannschaft durch ein Tor von Dirk Roßbach 17 Sekunden vor dem Ende, bei diesem Spiel kamen sich Blackpearl und der Iserlohner letztlich so nahe, das sie es bis heute nicht geschafft haben voneinander abzulassen.
Weiter im Text, die Spielzeit verlief wie erhofft. Die Mannschaft setzte sich sofort in der Spitzengruppe fest. Dann kam es zum ersten Saisonhöhepunkt.
Die Wölfe mussten beim ESC Trier antreten, einem der Mitfavoriten auf den Titel der Verbandsliga. Da das Spiel an einem Samstag angesetzt wurde, konnten die Trierer Verantwortlichen mit zahlreichen EJD Fans in der Moselstadt rechnen. Gut 100 Fans aus der Lippestadt hatten sich auf den Weg an die Dudenhofer Straße gemacht. Die Stimmung war von Begin an hervorragend. Abgesehen vom abhanden gekommenden Spielanküdigungsbanner des ESC , dass sich einige Fans unter den Nagel gerissen hatten, war das Verhältnis der beiden Fangruppen super. Übrigens, ein Anruf unserer Bitburger trinkenden Freunde und einige Tage später war das Korpusdeliktie wieder in der heimischen Moselstadt angekommen. Besten Dank Kalla!



Das Spiel begann ausgeglichen, die Wölfe warteten klug auf sich bietende Konter und nutzen diese eiskalt. Knackpunkt der Begegnung war ein Dorstener Unterzahltor zur erneuten Führung. Vor allem Markus Busch bewies einmal mehr Torricher und war zum entscheidenen 5.2 eiskalt zur Stelle. Mit dem Sieg in Trier übernahm die EJD erstmalig die Tabellenführung. Torjäger Dirk Roßbach war ebenfalls zweimal erfolgreich. Die Rückfahrt war natürlich stimmungsmäßig nicht zu toppen, denn  Fans und Mannschaft waren gemeinsam im Doppeldecker angereist.
Auch in den folgenden Spielen punkteten die Wölfe, doch war der Kader sehr dünn, die Leistungsträger oft zu lange auf dem Eis. Die Spiele gegen Moers und Wiehl , vor etwa 500 Fans, gingen verloren und auch die Tabellenführung war plötzlich futsch. Der EHC Troisdorf entwickelte sich zum stärksten Konkurrenten. In Dorsten gab es ein packendes Spiel vor 250 Zuschauern. Nach zweimaligen Rückstand gelang den Wölfen noch das verdiente 4.4 und damit schon einmal ein Punkt. Doch im Penaltyschießen behielten die Rheinländer dann die Oberhand. Aber die Mannschaft fing sich wieder. Pat Ryan hatte als Spielertrainer allerdings keine leichte Aufgabe. Der Deutsch- Kanadier, der in der Vorsaison noch zu den absoluten Leistungsträgern zählte, hatte so seine Probleme als Spieler und Coach die Fäden zu ziehen.

Das sich die EJD für die Aufstiegsrunde qualifizieren würde war klar, doch auf welchen Platz würde die Mannschaft einlaufen. Eine Siergsserie hievte das Team bis auf Rang zwei, dann kam es zum entscheidenen Spiel in Troisdorf um den Titel in der Verbandsliga. Doch ausgerechnet zu diesem Spiel musste die EJD ersatzgeschwächt anreisen.Nur zwei Reihen hatten sich auf den Weg an den Rein gemacht. Dazu waren etwa 70 Fans aus Dorsten mit angereist und die sahen zunächst keine gute Leistung der Wölfe. Troisdorf ging schnell mit 2:0 in Führung. Doch Dirk Roßbach entwischte der starken Troisdorfer Abwehr zweimal und glich zum umjubelten Ausgleich aus  Die Spiele gegen Troisdorf waren schon von je her hektisch. Auch diesmal zeigte sich das sich das sich beide Teams nicht sonderlich symphatisch waren.Auch auf den Ränge kam es einmal mehr zu verbalen Scharmützlen. Auf dem Eis kam es zu einigen üblelen Fouls der troisdorfer, vor allem Basti Riede wurd eimmer wieder auf übelste Art und Weise niedergestreckt. Das dies nicht ungestraft vollzogen wurde, dafür sorgte der Eishockey Gott Benrd Mass persönlich, als er sich einen der Übeltäter zur Brust nahm und ihn mit einem gezielten Treffer aufs Eis beförderte. Glück im Unglück,es gab ein 2-8 , Riede konnte eine Woche später wieder mit aufs Eis und Maas bekam nur eine Zehn Minuten Strafe aufgebrummt.
Der Tietl war futsch aber dafür holte sich die Mannschaft dann wenigstens die Vizemeisterschaft. 
Mit dafür verantwortlich war ein Mann der in Dorsten noch heute eine Eishockeylegende ist. Die Rede ist von Douglas Moffatt. 



Dieser war in den letzten Jahren für den Herforder EC aufs Eis gegangen, doch mussten dioe Ostwestfalenteufel ihren Spielbetrieb aus finanziellen Gründen einstellen, also Insolvenz. So reifte dann die Idee, Moff zurück an die Crawleystraße zu holen.



Die ersten Gespräche mit dem Idol verliefen zunächst recht zäh, Doug konnte aufgrund seines Berufs nicht in Dorsten trainieren, musste sich also in Herford irgendwie fitt halten. Doch ließen die Verantwortlichen dem ehemaligen Aushängeschild keine Ruhe. Als sich dann auch noch die Fans zu Wort meldeten und sich an der Finanzierung des deutsch Kanadiers beteiligten gab Doug nach und sagte letztlich zu den Wölfen bis zum Saisonende auf dem Eis zu helfen.



Doug ging erstmalig im Derby gegen Wesel für die EJD nach über drei Jahren in ein Spiel für Dorsten. Natürlich zog die Rückkehr des ehemaligen Kultstürmers auch viele Neugierige in die Eissporthalle, so das man gut 400 Fans zu diesem Derby begrüßen konnte. Der 9:2 Erfolg war letztlich hoch verdient und die EJD sicherte sich damit auch weiterhin Rang 2. Doch erst ein  5-4 gegen den ESC Trier war dann der Garant für den Vizetitel










Zum Abschluß gab es dann noch zwei Heimsiege gegen Bergisch Gladbach mit 16:5 und gegen Angstgener GSC Moers mit 5.2. Damit schloß die EJD die Verbandsliga Vorrunde mit Rang 2 ab.

Verbandsliga NRW  Saison 2003/04

  Endstand Sp S U P Tore Punkte
1 EHC Troisdorf 16 12 2 2 98:40 40
2 EJ Dorsten 16 12 1 0 83:57 37
3 TuS Wiehl 16 11 1 1 73:56 35
4 ESC Trier 16 6 2 2 65:77 22
5 EV Duisburg 1b 16 6 2 0 71:75 20
6 SV Brackwede 16 5 3 1 73:85 19
7 GSC Moers 16 5 3 1 60:66 19
8 Bergisch Gladbach 16 3 2 1 55:89 12
9 EHC Wesel 16 4 0 0 66:99 12




Es kam zur Aufstiegsrunde zur Regionalliga. Gleich im ersten Spiel mussten die Wölfe zum EHC Dortmund, eine schwere Aufgabe. Immerhin hatten die Elche die Revier Löwen in der RL geschlagen und auch die Essener Moskitos mussten sich dem Team aus der Bierstadt beugen. Also eine mehr als schwere Aufgabe. Zudem mussten die Wölfe den plötzlichen Abgang von Manuel Ningel, Patty Schmitz und Markus Bak nach Dueibsurg verkraften. Dafür kamen Marc Höveler, Andre Östereich, Christian Perlitz und zuvor hatte man noch Thomas Frach zurück nach Dorsten geholt. Also war der Kader durchaus in der Lage sich gegen die Regionalligisten gut zu verkaufen.


Dirk Schmitz hier beim ersten Spiel der Aufstiegsrunde in Dortmund

Doch das in der Regionalliga ein höheres Tempo herscht, dass bekamen die Wölfe gleich im ersten Match zu spüren.Vor gut 350 Fans darunter 50 frierende Dorstener verloren die Wölfe klar mit 2-7 Toren. Die Tore erzielten Perlitz und Höveler.
Im Rückspiel allerdings sollte es nicht so leicht für den EHC werden.Denn im Rückspiel holte die EJD als erster Verbandsligist einen Punkt gegen einen Regionalligisten in dieser Runde. Zweimal führten die Elche mit zwei Treffern Vorsprung, doch die EJD glich immer wieder aus und Dano Jansen gelang dann vier Minuten vor dem Ende der vielumjubelte Ausgleich zum 5-5. Im Penalytyschießen sicherte sich Dortmund dann allerdings den Zusatzpunkt.


Mäxchen Maas hier im Spiel gegen Dortmund an der Crawleystraßer, die Wölfe holten sich einen verdienten Punkt.
Die Spiele gegen trier waren vo n je her immer spannend, auch das Aufstiegsrundenrückspiel sollte ein Krimi werden.mit 6-5 besiegten die Wölfe die Huskies. Bis zur 58.Minute führten die Wölfe mit 5.3 dann gelang dem ESC noch der späte Ausgleich. Doch eine letzte Überzahl brachte  doch noch den Sieg. Pat Ryan bediente Dirk Schmitz und dieser drosch die Scheibe zum umjubelten 6: 5 in die Trierer Maschen."Bum,Bum Schmitz hallte es durch die Halle.......

Auch beim EHC Solingen verkaufte sich die Rumpftruppe an einem Freitagabend wirklich ansehnlich und unterlag nur knapp mit 4-6 Toren. Erst ein Emtynet Goal zugunsten der Klingenstädter sorgte für die Entscheidung.
Die Solinger traten im übrigen mit dreri spielstarken Kanadiern an, Doug Merell, David Stech und Darin Pycklick sorgten dann auch für die entscheidenen Treffer.



Nur einen Tag später war die Personalsituation schon etwas besser. Erneut führte uns die Reise nach Trier. Schon lange vorher war der Fanbus bis auf den letzten Platz ausverkauft, etwa 100 Fans aus Dorsten sorgten für tolle Stimmung in der Eissporthalle und im Clubheim des ESC. Die Wölfe siegten in einer heiß umkämpften Begegnung am Ende mit 7:3 Toren. Vor allem die Duelle zwischen Martin Williams auf Trierer Seite und Dirk Schmitz auf Dorstener Seite, sorgten für enorme Agression auf dem Eis. Am Ende hatte die EJD aber die Nase vorn und sicherte sich verdient drei weiterer Zähler.



Den folgenden Heimsieg gegen die Duisburger Jungfüchse kann man unter der Rubrik Arbeistssieg einordnen. Der 4-2 Erfolg war nicht mehr als eine Pflichtveranstaltung die die etwa 170 Zuschauer doch eher langweilte.
Auch das Rückspiel in Duisburg verlief zunächst nicht nach dem Geschmack der mitgereisten EJD Fans. Am Ende gab es zwar einen klaren 12-5 Sieg doch brauchte man gut 35 Minuten um den Außenseiter letztlich in die Schranken zu weisen. Mittlerweile war übrigens Stefan Hlavek an der Bande der entscheidende Mann, während sich Pat Ryan wieder ganz aufs spielen konzentrieren konnte.


Nach dem 5-3 in Hamm und einem 6-0 bei TuS Wiehl, dem man eine Woche zuvor noch knapp mit 2-3 unterlag, hatten die Wölfe es dann aber tatsächlich geschafft, die EJD war wieder Regionalligist. Zum, Abschluß gab es dann zwar noch eine Niederlage gegen die Hammer Huskies mit 2-4 doch war Platz vier der Lohn für eine tolle Aufstiegsrunde.Dabei wurden rund 500,- Euro für Sven Köpke gesammelt und ihnm und seiner Mutter in der Drittelpause zusammen mit Spielern und Fans beider seiten übergeben.

Nach drei Jahren hatte man die Rückkehr geschafft. Doch sollte dies der letzte große Erfolg des Club sein. Es zogen langsam dunkle Wolken auf über der Lippe denn trotz halbwegs guter wirtschaftlicher Zahlen, trotz des Erfolgs und gleich drei Aufstiegen hintereinander, zogen sich die entscheidenen  Leute nun zurück. Das hatte seinen Grund.  es kam zu einem Vorstandswechsel und damit begann der Untergang der Wölfe............











 
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Letzte Aktualisierung
 
2.Mai 2012
Die eislose Zeit ist vorbei
 
 

 

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