A-WM 2002 in Jonköping
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Eishockey Weltmeistschaft 2002 in Jonköping /Schweden

                                                           
                                                           
                                                           




Nach der tollen Weltmeisterschaft im Vorjahr im eigenen Land, war für uns klar, wir fahren auch zu den Welttitelkämpfen nach Schweden. Die Organisation wurde von Teddy bestens vorbereitet und so machten wir uns schließlich in zwei Wohnmobilen auf nach Skandinavien.Dabei die üblichen Verdächtigen aus Dorsten und Herne.
Die Deutschen Fans gelten ja bekannterweise als sehr reisefreudig und schon bald trafen wir die ersten Schlachtenbummler, die es ebenfalls ins Land der tausend Seen verschlug. Mit der Fähre setzten wir dann auch in der Nacht schnell und zügig über  auf Schwedisches Hoheitsgebiet. 

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Trotz intensiver Suche gelang es uns aber nicht auch nur einen Elch zu sehen. Die Fahrt im Wohnmobil ging zügig von Statten. Wir erreichten nach etwa 14 Stunden Fahrzeit bei strahlenden Sonnenschein die schwedische Kleinstadt Jonköping. Ein toller Ausblick auf einen riesigen See erfreute zudem unsere Augen. Schnell fanden wir auch unseren Campingplatz. Dort waren bereits die ersten Deutschen Fans angekommen und es wurden schon die ersten Planungen bezüglich der abendlichen Feierlichkeiten getätigt.

Schätzungsweise gut 800 Fans hatten sich auf dem Gelände am späten Abend eingefunden und so manch bekanntes Gesicht fand sich bei Grillfleisch und Dosenbier in unserer Dorstener/Herner Botschaft zu einem Plausch über die anstehenden Tage ein.
 


Am zweiten Tag stand dann das erste Spiel gegen die Auswahl aus Japan an. Die Deutsche Mannschaft war klarer Favorit und ließ den Jungs aus Fernost keine Chance. Mit 9-2 gelang der Start ins Turnier optimal. Gut 2000 Deutsche Fans waren zu diesem Spiel bereits angereist und von Tag zu Tag wurden es mehr. Die Kirnaps Arena war fest in Deutscher Hand.

Pins für Auswärtsspiele

Nach dem Erfolg gegen die Asiaten hatten wir spielfrei und schauten uns die Stadt Jonköpping einmal etwas näher an. Zunächst besuchten wir ein etwas anderes Restaurant was auch in hiesigen Gefilden häufig anzutreffen ist und ein Großes MC auf den Dach hat. Danach wurde die Innenstandt von Jonköping erstürmt und bald trafen wir auf die ersten Fans. In einem Irischen Pub nisteten wir uns schließlich ein. Zudem weilte eine Kirmes am Ortsausgang, hatte allerdings nichts mit dem zu tun was man in Deutschland so allgemein darunter versteht.



Am Abend gings dann zum Italiener. Ossi wollte sich einmal etwas ganz besonders gönnen und bestellte sich ein großes Steak, allerdings hatte der Küchenchef dies wohl vvergessen und der arme Kerl musste mitansehen wie wir unsere Pizzen gierig verputzten Dazu gab es Öl, die Übersetzung für Bier, übrigens gab es das Öl in verschiedenen Stärken, nur die Preise, hui das war schon heftig.. 
Nach einer kleinen Beschwerde auf Schwedisch/Englisch/Deutsch oder war es russisch, niemand wusste es so recht, hörte sich aber echt cool an,  bekam er dann aber seine Bestellung. Man kam sich vor wie auf dem Traumschiff, Wunderkerzen und Tschingderassabum. Fehlte eigentlich nur noch die Kapelle die in den Saal einmarschiert.Ihm war das sichtlich peinlich wir konnten uns vor lachen nur noch kugeln.



Einen Tag später fand dann das vorentscheidene Spiel gegen die Schweiz auf dem Programm. Mit einem Erfolg über die Eidgenossen wäre das Weiterkommen gesichert. Die Truppe vom Bundeshansi zeigte sich auch in bester Spiellaune und schlug unseren Nachbarn verdient mit 3-0 Toren.
Die mitgereisten Fans aus den Bergen hatten zudem noch eine Wette gegen die Deutschen Fans verloren und mussten nun nach der Niederlage im ca 6 Grad warmen See schwimmen gehen. Selbst ein Team von Premiere ließ sich dieses Schauspiel nicht entgehen.


Das Jungesellendarsein hat sicherlich seine Vorteile, Göran seinerseits, war nun kurz davor seine gute Bekannte Srteffi zu ehelichen. Gleich am ersten Tag unserer Ankunft nahm sich der Gute dann aber mal so richtig ein Sortiment an Dosenbier vor. Das Ergebnis, Göran betätigte sich als Klippenspringer. Seine Kollegen in Acapulco haben jedoch, wenn sie von der Klippe springen Wasser darunter. Görri jedoch nur einen Abhang. Nun, wenn man diesen dann hinunter hüpft, kann es auch schon einmal passieren, dass man sich den einen oder anderen Körperteil prellt oder mal eine Sehne reist. In unserem speziellem Fall zog sich unser Mitreisende einen bösen Bänderriß zu und im ASnschluß daran eine nette Ansprache seiner zukünftigen Frau. Den genauen Wortlaut werden wir nicht genau wiedergeben. war aber wirklich erheiternt für das umstehend Fußvolk. Sing, "Einlauf, das war ein Eilauf, la,la,la,la,la"

Choreo der Deutschern Kolonie, bestens organisiert von den Bitigheimer Ice Hawks.



Genug der Schadenfreude. Die Tage im Camp waren kühl und Feucht und die ersten Erkältungen waren nicht zu überhören. Der Besuch der hisigen Bowslingcenter war ein weiterer Höhepunkt. Kompliment an teddy der sich dabei wirklich ordentlich verkaufte. "Nur immer diese defekten Kugeln mit den Löchern" meinte unser Ossi vielsagend.

Seitlicher Blick auf den Fan Block.



Auch auf den Sitzplätzen waren die Deutschen Fans zahlreich vertreten. Im Spiel gegen die Tschechen herschte Heimspielstimmung. Fast 3000 Schlachtenbummler waren angereist. Das Wochenende wurde von vielen Fangruppen zu einem Kurztripp genutzt.



Es kam zum letzten Spiel gegen den Topfavoriten und amtierenden Weltmeister Tschechien. Im Jahr zuvor gelang es unserer Auswqhl dem Titelträger ein 2-2 Remis abzuringen.

Tabelle Vorrunde:

 


      

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Tschechien 3 3 0 0 17: 8 + 9 6:0
2 Deutschland 3 2 0 1 17: 9 + 8 4:2
3 Schweiz 3 1 0 2 5: 9 - 4 2:4
4 Japan 3 0 0 3 6:19 -13 0:6


Auch in dieser Begegnung zeigte Deutschland das es wieder im Konzert der Großen mithalten kann. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Eigentlich ungewöhnlich, doch Hans Zach scheuchte seine Junge immer wieder nach vorne und die Tschechen waren sichtlich beeindruckt und hatten ihre liebe Mühe mit den jungen Deutschen.

Drittelpausen gegen Tschechien



Naps aus Essen oder auch den Lutz seine Schwester.



Gruppenfoto




Mitten im Deutchen Fanblock unsere Vertretung, Ossi, Steffi und Henning.Einen Tag vor unserer Abreise gaben wir noch einmal alles und schonten weder Stimme noch Leber.



Das Spiel war eines der besten Spiele der Deutschen Mannschaft seit vielen Jahren. Die Begegnung wogte hin und her. Nach einem 1-3 Rückstand glich das Zach Team zum 3-3 aus. Dann wieder 3-5. Anschlußtreffer, es folgte das 4-6, dann das 5-6 und letztlich ein Emty net Goal zum 5-7 Endstand. Schade, doch die Mannschaft hatte alle Zuschauer auf ihre Seite gebracht. Die gut 6000 Anwesenden verabschiedeten die Truppe mit tosenden Beifall. Auch das ordnungspersonal bedankte sich bei denvielen Schlachtenbummlern für ihr diszipliniertes Auftreten. 
Wir verabschiedeten uns nach einigen Absackern von der Kirnaps-Arena und machten uns daran, die Rückfahrt vorzubereiten.
Pünktlich am 30.April trafen wir zum Tanz in den Mai in Dorsten ein. Allerdings fand diese ihne uns statt, enn wir wollten alle nur noch eines, uns in einem waren Bett mal wieder so richtig ausschlafen. Nach einer Woche im fernen und kühlen Schweden war dies auch dringend notwendig. Unsere gemeisnamme Auslands WM war jedenfalls eine tolle Sache und für uns war klar, dass wir in spätestens zwei Jahren erneut auf große Reise gehen werden. Zielort ist dann Prag

Tabelle Endrunde

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Tschechien 5 5 0 0 25:11 +14 10: 0
2 Kanada 5 4 0 1 13:10 + 3 8: 2
3 USA 5 2 1 2 13:11 + 2 5: 5
4 Deutschland 5 2 1 2 14:14 0 5: 5
5 Schweiz 5 1 0 4 8:18 -10 2: 8
6 Lettland 5 0 0 5 10:19 - 9 0:10



                                                                             
                                                                             
                                                                            

 
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2.Mai 2012
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