A-WM 2004 in Prag
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Eishockey Weltmeisterschaft 
in Prag 2004




April 2004, der Aufstieg unserer Wölfe wurde ausgiebig gefeiert, nun stand das nächste Großereignis auf der Tagesordnung. 
Die Eishockey Weltmeisterschaft in Prag
 

Pins WM 2004   

Wieder einmal waren unsere Wegbegleiter unsere Freunde aus dem Städtchen Herne. Die Wanderers übernahmen wie schon in den Jahren zuvor die Planung und Orgaisation dieser Tour.
So gings schließlich mit dem Zug ins östlich gelengene Prag. Die Hauptstadt der Tschechischen Republik.

Auf dem Wenzelsplatz in Prag




Dorstener Abordnung an der Moldau





Unser Moppel gut gelaunt!



Aus Herne vertraten Hillu, Trully, Teddy 
(in Fachkreisen auch der Bestimmer genannt), Krümmel, Kluge, Steffi, Göran, Anni und Stefan ihre Farben. 
Aus unserem Kreise waren Moppel, der Iserlohner und unser Freund aus Ostdeutschland, alias Steffen Bayer(Ossi) dabei.

Am Recklinghäuser Hauptbahnhof war unser Treffpunkt.Vollzählig dort angekommen, ging es mit der Regionalbahn nach Essen. Von dort aus steuerten wir dann Duisburg an. Dort bestiegen wir den ICE um bis nach Frankfurt zu kommen. 
Auf dem Weg dorthin gab dann allerdings auch schon den ersten Zwischenfall. Trully meinte er hätte seinen Hausputz vergessen und holte ihn sogleich im Zug nach. Dabei zerdepperte er eine Ladung kostbarern Warsteiner Pilseners. Nach diesem für uns sicherlich erheiternden Zwischenfall, beschäftigten wir dann die anderen Mitreisenden mit diversen Deutschem Liedgut und Gesang.

In Duisburg auf dem HBF, warten auf den ICE



Trullys Flurwoche



In Frankfurt angekommen, hatten wir noch ein wenig Zeit, dort trafen wir dann auch schon auf eine Menge Deutscher Fans die sich mit uns auf den Weg in die goldene Stadt  Prag machten. Darunter auch eine trinkfeste Reisegruppe aus Schweden. Mit denen wir noch reichlich Bekanntschaft machen sollten. (Die konnten trinken, hui!!!) 
Als es dann endlich losging, war die Stimmung bei den mitreisenden auf dem Höhepunkt und die ersten Stunden vergingen wie im Flug, irgendwann war dann aber unser Biervorrat erschöpft und dann irgenwann auch wir. Nach und nach gingen wir in die  uns zugeteilten Abteile und wir näherten uns von Stunde zu Stunde Prag. Gegen Morgen waren wir dann schon in der Nähe von Pilsen, einzig Ossi war nicht zu stoppen, er konnte nicht mehr schlafen und sorgte für tolle Unterhaltung, morgens um halb sechs.

Schließklich kamen wir alle wohlbehalten in Prag an, zunächst deckten wir uns mit einer Wochenkarte für die U-Bahn ein und machten uns sogleich auf zu unserer Herberge. Nach einer Fahrt von etwa 30 Minuten mussten wir aussteigen, uns stockte zunächst der Atem. Plattenbau wohin das Auge reichte, "Teddy wo hast Du uns hingeführt." Doch unser Bestimmer leiß sich nicht aus der Ruhe bringen und steuerte  unaufhaltsam Richtung gebuchter Pension. Nach etwa 15 Minute hatten wir dann auch eine recht nette Siedlung erreicht. "Danke Bestimmer"

Auf den Weg in unser Domizil, vorbei an neuwertiger Plattenbauvariation aus dem Jahre 1960.



"Nein Du setzt diesen Hut nicht auf," nach einigen Diskussionen hatte er sich dann doch überreden lassen, Ossi bei seiner 2.WM. Was seine Puppi wohl sagen würde wenn sie ihn so gesehen hätte?



Noch ne Fluppe vor dem ersten Match.



Allerdings monierte Anni das es in Prag Riesenschnecken gibt, sofort erlegte unser Großwildjäger Stefan eine der Schnecken und gut wars.(Frauen!!)

An der Bushaltestelle warteten wir auf den Linienbus der uns zur Bahnstation bringen sollte.



Der Wirt und seine Frau begrüßten uns herzlich und wir bekamen unsere Zimmer zugeteilt. Da wir nicht zu viel Zeit verlieren wollten und einige von uns noch keine Karte fürs Spiel der Deutschen gegen Kasachstan hatten, beschränkte sich unser Aufenthalt  auf eine kurze Dusche und eine gut gekühlte Coca Cola.




Es ging zum Sazka Arena und dort angekommen teilten wir uns zunächst auf, um Karten zu besorgen. Tatsächlich gelang es uns mit Hilfe der vielen Deutschen Fans auch ausreichend Tickets zu bekommen. Stunden vor dem Spiel hatten wir uns mit Freunden aus allen Winkeln der Republik im Festzelt versammelt und es begann die erste große Party dieser A-WM. Die Stimmung war sensationell und immer Deutsche Schlachtenbummler kamen aufs Gelände. Schätzungsweise 4-5000 Fans aus Good Old Germany waren angereist.

Die Sazka Arena



Einfach nur ganz  normale Leute.



Die Stimmung war göttlich, im Hintergrund die Sektion Solingen, fast so viele wie bei deren Heimspiele.




"Eigentlich hätte man das Spiel doch durchaus verlkegen können" so der Tenor, doch dann gings in Stadion, allerdings hatte man den Eindruck man würde Alcatraz betreten. Durch drei Schleusen wurde man geleitet. Solche Kontrollen haben wir alle die seit vielen Jahren zu solchen Großereignissen fahren bisher noch nicht erlebt. Die Deutsche Mannschaft zeigte sich von ihrer guten Seite und startete mit einem 4-2 Arbeitssieg.
Nach dem Spiel gings zur erneuten Feierlichkeit ins Festzelt, doch irgendwann hat auch jeder Körper ein entsprechendes Bedürfnis und diese hieß in unserem Fall, SCHLAFEN. Nach einer tollen Anfahrt und einem Start nach Maß gings in die Horizintale und das für viele,viele Stunden.
In Spiel zwei gab es dann ein mageres 1-1 Unentschieden gegen Lettland. Die Fans der Letten stellten im übrigens die zweitgrößte Gruppe neben den Gastgebern, gut 7000 Fans waren angereist und sorgten für gute Stimmung. Dieses Punkt reichte aber aus um in die Zwischenrunde zu gelangen. Zwischendurch erkundeten wir dann Prag. Es ging zum Wenzelsplatz und in die historische Altstadt.

Bild 6

Nachdem wir uns eigentlich an der türkischen Uhr treffen wollten, es aber irgendwie nicht so ganz hinbekamen, wir hielten uns dann in einer Gaststätte auf, die einem gewissen Jaromir Jagr gehört, gings dann wieder zurück in die Pension. Auf den Weg dorthin wurden noch einige Sehenswürdigkeiten begutachtet. Der Bestimmer hatte übrigens eine ganz interesante Kneipe aufgetan, als wir diese dann näher begutachteten, wussten wir weshalb, Pfui Teddy.
Desweiteren besuchten wir das Spiel Schweiz gegen Östereich und auch die Martins Burg, auf der der Märchenklassiker "Drei Nüsse für Aschenbrödel" der an den Weihnachtsfeiertagen in allen dritten Programmen wenigstens fünfmal gezeigt wird,  gedreht wurde, war ein Zielort unseres Kulturatachet Trully. Zudem wurden viele einheimische Spezialitäten ausprobiert, meistens in flüssiger Form.




Im letzten Vorrundenspiel trafen wir dann auf die Gastgeber. Die Tschechen waren hoher Favorit. Insgesamt versammelten sich wieder gut 5000 Deutsche Fans vor der Sazka Arena. Der Schwarzmarkt blühte. Bis zu 600,- Euro für eine Karte wurden geboten.




Letztlich waren dann etwa 3500 Deutsche Fans in der Arena und diese brüllten sich die Seele aus dem Leib. Von den Einheimischen war bis dato wenig zu hören Schwarz-Rot-Gold domminierte auf den Rängen. Auch die Führung der Gastgeber beeindruckte uns wenig. Die Jungs von Hans Zach wehrten sch nach Kräften und als dann auch noch Klaus Kathan der Ausgleich gelang, träumten wir sogar von einer Überraschung. Der Gigant wurde doch nicht etwa nervös?
1-1 stand es nach 40 Minuten und die Fans sangen in der  Drittelpause durch. Das es letztlich nichts mit der erhofften Sensation wurde, nun, die Tschechen gingen bereits nach vier Minuten in Führung und bauten durch zwei Überzahltore ihre Führung aus. Zwar hatte auch unsere Mannschaft noch einige Möglichkeiten, doch am Ende siegten die Jungs um Jaromir Jagr verdient mit 5-1 Toren. Damit ging auch unsere Zeit in der goldenen Stadt langsam dem Ende entgegen.

Auf dem Heimweg vom letzten Spiel



Ein letzter Absacker, nachdem wir schnell noch einen Trikotwechsel vollzogen hatten.



Fanfreundschaft Herne & Dorsten



Nach einem letzten netten  feucht fröhlichen Abend bereiteten wir uns auf den Heimweg vor. Bestens vorbereitet machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg ins heimische Deutschland. Begleitet wurden von einigen Bekannten, die wir unterwegs trafen. Zunächst führte uns unser Weg nach Berlin. Dort mussten wir umsteigen. Nach einem kurzen Aufenthalt und dem Verzehr einer echten Deutschen Currywurst, stiegen wir in den ICE der uns ins Ruhrgebit brachte.




Nach etwa 4 Stunden waren wir dann in Essen angekommen. Dort wartete bereits der Vater von Moppel und brachte uns wohlbhaltend nach Dorsten. Die Herner mussten noch einmal umsteigen um dann wieder an ihrem geliebten Gysenberg zu sein. Eine Woche mit viel Spaß, tollem Sport und vielen Sehenswürdigkeiten lag  hinter uns. Eines kann man jedenfalls sagen, Prag ist immer eine Reise wert.

                                                                           
                                                                           
                                                                          

 
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Letzte Aktualisierung
 
2.Mai 2012
Die eislose Zeit ist vorbei
 
 

 

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