EC Dorsten
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EC DORSTEN 1986 e.V.      

Auf dieser Seite werden wir ausschließlich über den EC Dorsten berichten, in der Zeit von 1986-1994.Es war die große Zeit des Dorstener Eishockey Sport danach konnten die anderen Vereine nie mehr an die Erfolge anknüpfen. Jeder der zu dieser Zeit in die Halle kam, erinnert sich noch sicherlich gerne daran. 



Saison 1986/87 Bezirksliga NRW      
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eginnen wir ganz am Anfang, Herbst 1986, ein paar junge Dorstener Sportler wagen sich in der Eissporthalle erstmalig auf das kalte Eis. Mit dabei übrigens auch ein gewisser Bernd Maas, der später den Beinamen "Eishockey Gott" verpasst bekam. Verstärkt durch einige Dinslakener Spieler, begann der ECD sogleich mit dem Spielbetrieb. Trainiert wurde die Truppe von Paul Roy, einem Amerikaner der als Lehrer an den Beruflichen Schulen in Dorsten unterrichtete. Zunächst einmal war die Bezirksliga angesagt. Für die Neugierigen unter Euch sei gesagt, das Niveau war damals um einges schlechter als heute in der Landesliga.

Eine volle Halle war in den ersten Spielen nicht erwartet worden,auch gegen Rheine war die  Bude voll.



Aber der Reihe nach. Der Spielplan meinte es nicht sonderlich gut mit dem ECD. Bei einem kleinen Club im Sauerland startete die Truppe ihre ersten Versuche. Gegner war der EHC Seilersee. Diesen Verein gibt es schon lange nicht mehr. 
An einem Samstag gegen 7:30 Uhr morgens machten sich gut 50 Schaulustige auf den Weg an den Seilersee in Iserlohn da ich mich dort ja bekannterweise sehr gut auskannte, war die Halle schon nach gut 50 Minuten erreicht..  Ich war damals gerade 16 Jahre alt und mein Dad fragte sich, "was fährt der jetzt auch noch mit den Stolpervöglen mit." Egal !!  "Dat ist nen Dorstener Team und Eishockey ist Eishockey," dachte ich zumindest, na ja, sportlich gesehen war das etwas anderes was ich aus den 1.Ligaspielen meines damaligen ECD Iserlohn kannte. 

Die Mannschaft angeführt von Torjäger Holger Beck, der lange Jahre als Gallionsfigur in Dorsten galt und sogar noch in der Oberliga für den ECD seinen Mann stand, unterlag damals dann auch mit 3-7 Toren. Mit dabei auch Torhüter Dickmann, Jockl Wagner, Thomas Klauck oder Andre"Mops" Mölling, Michael Kirsch oder ein gewisser Adrian van Boogard, ein Holländer, der allerdings nach einigen Spielen nicht mehr für den ECD auflief.
Seis drum, der Auftakt war vergeigt doch die Jungens und der damalige Vorsitzende Josef Beisenkötter, waren voller Tatendrang. 

Der erste Sieg gegen den EC Berkamen  
Das erste Meisterschaftsspiel an der Crawleystraße stand an. 
Insgeheim hatten die Verantwortlichen auf 200 Zuschauer gehofft, doch was dann geschah, war der Beginn von etwas aussergewöhnlichen und übertraf alle Erwartungen.
Kurz vor Spielbeginn waren bereits gut 400 Menschen auf der Tribüne der Dorstener Eissporthalle zugegen, der Frikadellen-und Bockwurst Verkauf, (damals eine senstaionell gute Wurst) nahm kein Ende und schnell war Bier und Cola ausverkauft.
Als der damalige Bürgermeister Heinz Ritter das Spiel symbolisch begann, schauten alle etwas ungläublich ins weite Runde. Über 650 Fans waren gekommen um den ersten Auftritt einer ECD Mannschaft zwischen Lippe und Kanal zu sehen. 
Gegner war im übrigen der EC Bergkamen 1b, der nach begeisternen Spiel mit 5-2 geschlagen wurde. Held des Abends war dabei Holger Beck, der mit drei tollen Toren die Halle in ein Tollhaus verwandelte. Keeper Udo Dickmann hielt mit sensationellen Paraden den Sieg fest. Nach dem Spiel gab es nur noch eine Frage, "wann ist das nächste Spiel?" Eishockey war innerhalb von wenigen Stunden zur Sportart Nummer 1 in Dorsten anvanciert.
Doch der sportliche Erfolg wollte sich zunächst nicht einstellen. Das Rückspiel gegen den EHC Seilersee fand vor  500 Fans Fans während der Nikolaus Kirmes statt. Die Iserlohner führten bereits mit 6-2, da begann die große Aufholjagd. Nach dem Anschlußtreffer zum 5-6 verstand man sein eigenes Wort nicht mehr, die Wende schien nur noch eine Frage von Minuten. Doch ausgerechnet Keeper Udo Dickmann patzte bei einem Konter und ließ das vorentscheidene 5-7 zu. Der erneute Anschlußtreffer von Holger Beck war zu wenig. Die zweite Pleite war perfekt. Auch die beiden Spiele gegen den EC Rheine gingen verloren, wieder waren 800 Fans gekommen, unglaublich wenn man bedenkt wieviele Zuschauer mittlerweile zu den Spielen in Dorsten noch kommen.
Auch in den folgenden Wochen gab es wenig Besserung. In Ahaus setzte es bei der 1b des ESC ein 2-11 und auch das Rückspiel vor der Riesenkulisse von 912 zahlenden Zuschauern, ging klar mit 2-9 an die Gäste. Auf deren Seite spielte übrigens ein gewisser Marco Strjland mit, der später mal zum ECD wechseln sollte.Sensationel aber die Zuschauerzahl gegen das Universitätsteam der Canton University aus den USA. Am Neujahrstag 1987 kamen an die 1500 Zuschauer zu diesem Spiel. Zwar war der ECD ohne jede Chance und verlor klar mit 1-15. Doch das Flair das diese Begegnung ausstrahlte, zog die Zuschauer weiter in  Bann dieser Mannschaft. Letztlich beendete der ECD die Vorrunde als Tabellenletzter. In der Pokalrunde gab es dann einige Erfolgserlebnisse. Gegen die Düsseldorfer Eisbären gelang sogar ein 18-1 Erfolg. Doch das Rückspiel verlor man mit 5-6 Toren vor 400 Fans. 

1987/88  Landesliga und gleich ein Titel für den ECD                                  
Aufgrund der vielen Zuschauer war schnell klar, diese Spielklasse ist nicht das Ziel aller Täume. Auf der Verbandstagung bot man dem ECD an, am grünen Tisch aufzusteigen und die Verantwortlichen nahmen dankend an. 
Der Kader wurde verstärkt. Zunächst sollte ein gewisser Mark Catron nach Dorsten kommen, doch das sollte sich erst im nächsten Spieljahr bdewerkstelligen lassen.. Ein anderer Import sollte aber für die nächsten zwei Jahre in den Herzen der ECD-Fans seinen Platz haben. Larry Suarez, ein Kanadier. 

Larry Suarez begeisterte die Dorstener Fans, der schnelle Außenstürmer war zwar kein typischer Torjäger, spielte aber ungemein mannschaftsdienlich und kassierte wenig Strafzeiten. Ein toller Spielmacher für die Landesliga.



Für die Torhüterposition holte sich der Club Norbert Ruda und einen kleinen aber bissigen Verteidiger Namens Markus Degen, er eroberte die Herzen der Anhänger im Sturm. Im Angriff sogte Jochen Tuttas aus Dinslaken für Belebung und Eckart Tengs war von der blauen Linie aufgrund seines Hammers gefürchtet. 




Mittlerweile hatte sich auch ein Fan Club gegründet. Allerdings waren diese Burschen doch sehr gewöhnungsbedürftig und es gab so manchen Zusammenstoß mit anderen Fans bei dem einen oder anderen Auswärtsspiel. Doch dieses Problem bekam der Verein sehr schnell in den Griff. Der Saisonstart begann mit einem Heimspiel. Vor 600 Zuschauern wurde der EHC Seilersee mit 8-4 bezwungen und auch die nächsten Spiele konnte der ECD erfolgreich bestreiten. Es stelte sich schnell heraus, dass es einen Zweikampf um den Titel geben wird. Die Eissportfreunde iserlohn waren ein Fan-Club des ECD Iserlohn, einige der Aktiven hatten die Nachwuchsabteilung der Sauerländer durchlaufen und waren für die Landesliga wohl etwas zu stark. Beide Clubs würden sich noch des öfteren in den nächsten Jahren begegnen. 


Dorstener Fans und Eishockey Nachwuchs zusammen mit Udo Dickmann..

Zum ersten Aufeinandertreffen an der Crawleystraße kam es im Oktober 1987. Mehr als 1000 Zuschauer waren gekommen und sorgten für Eishockey Feeling der besonderen Art. Die Führung wechselte stetig. Im letzten Drittel schien sich Iserlohn abzusetzen und war bereits mit 6-4 vorne. Doch der ECD versuchte noch einmal alles. Jochen Tuttas glich mit zwei späten Toren zum 6-6 aus. Die Zuschauer waren kaum zu bändigen. Ich kann mich persönlich noch gut an dieses Spiel erinnern, denn damals hatte ich zu erstenmal meine Trommel mit in die Halle genommen. Am Ende gab es ein 6-6 Unentschieden. 

Bernd Maas freut ich über einen Treffer in der Landesliga Saion 1987/88. Auf den Foto nichit zu erkennen, das Spieltrikot, Trikotsponsor war damals die WAZ und die Trikotfarben waren Rot und Weiß.



Es folgten Siege gegen  die 1b aus Bergkamen 8-0 und 5-1 , oder gegen den  EHV Wesel 1b, in einem Wiederholungsspiel allerdings,  nachdem die Gäste aufgrund einer Verspätung der Schiedsrichter nicht mehr antreten wollten, setzte der Verband die Begegnung neu an. Übrigens musste der Verein deshalb gut 800 Zuschauer wieder nach Hause schicken. 

Zum Rückspiel an einem Samstag Nachmittag, kamen allerdings auch wieder gut 500 Fans und sahen einen 8-0 Erfolg gegen den Nachbarn. In der Schlußminute gab es dann noch eine zünftige Massenkeilerei, bei dem Holger Beck durch einen Schlittschuhtritt schwer verletzt wurde.
Gegner in dieser Saison war auch der TSVE Bielefeld, dieser spielte seinerzeit  in einer Freiluftarena. Am späten Sonntag Abend fand bei strömenden Regen die Begegnung des ECD dort statt und nach langen Suchen innerhalb der Bielefelder Stadtgrenzen, konnten sich die mitgereisten Fans aus Dorsten unter den gut 100 Zuschauer diesen Knüller anschauen. Nach verdammt langen 60 Minuten hatte der ECD dort 15-5 gewonnen und wir alle fuhren durchgefroren und pitschenaß zurück in die Lippestadt. Das Rückspiel ging auch mit 14-5 an den ECD vor 450 Zuschauern. Mit dabei auch Ralf Weihrauch der heute für die Ruhr Nachrichten schreibt und eine Abordnung des BVH Dorsten. Aus Holsterhausen kamen damals sehr viele Zuschauer und es war häufig so das man von den Spielen des BVH direkt zu den Spielen des ECD pilgerte.

Keeper Udo Dickmann



Es lief alles auf ein Kopf an Kopf Rennen zwischen dem ECD und den Iserlohner Eissportfreunden heraus. Die Iserlohner waren dann Gastgeber des vermeintlichen Endspiels um die Landesliga Meisterschaft der Gruppe Nord. 
Damals gab es im  übrgen zwei Gruppen, es gab noch eine Südgruppe, diese wurde vom SC Solingen 1b souverrän gewonnen.  
So kam es zum Showdown am Iserlohner Seilersee. "Wieder Iserlohn, wie beim ersten Meisterschaftsspiel des ECD vor gut 16  Monaten" dachte ich mir im Fan-Bus auf den Weg  ins Sauerland."
Als wir dann gegen 10 Uhr dort ankamen, schien es ein reines Heimspiel zu sein. Gut 150 Dorstener  in zwei weiteren Bussen angereist,, waren bereits vor Ort, als beide Mannschaften die Spielfläche betraten. Die Stimmung im Dorstener Block war bestens, auch einige Iserlohner Zuschauer waren gekommen, so das gut 250 Fans auf den Rängen waren. Da der ECD Iserlohn kurz zuvor seinen Spielbetrieb eingestellt hatte, war die Stimmung unter den Einheimischen alles andere als gut. Auch ich hatte den Knock Out meines geliebten Clubs auch noch nicht so recht verdaut. 
Nun ja, das Spiel begann und die gute Stimmung der Dorstener Zuschauer verschlechterte sich  zusehens. Die Gastgeber zauberten so, dass einem nur noch schlecht werden konnte. 
Der ECD wurde förmlich auseinandergenommen. Nach gut 10 Minuten stand es 5-0 für Iserlohn und wenig später gar 7-2 für die Eissportfreunde. Der Titel schien futsch. Trotz Umstellung auf zwei Reihen und der Versuch bei  einer 5-3 Überzahl noch einmal den Ansachluß zu schaffen, es reichte nicht, auch wenn man zwischenzeitlich verkürzen konnte. Die Eissportfreunde waren einfach zu stark an diesem Tag. Es wurde es nichts mit dem Titel, am Ende schoß Iserlohn eine 16-6 heraus. Zu  der Pleite kan auch noch, dass sich einige Dorstener Fans ziemlich daneben benahmen und eine Iserlohner Fahne verbrannten und die Sanitären Einrichtungen ein wenig renovierten. 
Für mich war es ein schwarzer Samstag. Doch es sollte doch noch ganz anders kommen!



Denn Spitzenreiter Iserlohn hatte einige Spieler eingesetzt, die nicht spielberechtigt waren und so zog man den Sauerländern 6 Punkte ab. Der ECD hatte nun freie Bahn. Zwar vergeigte die Mannschaft von Paul Roy noch den ersten Matchball. 
Gegen den EHC Seilersee verlor man nach einer 6-4 Führung in den Schlußminuten vor 700 Fans mit 6-7 Toren, Seilersee hatte übrigens sein Heimspiel gegen den ECD abgetreten. Doch eine Woche später sollte die Meisterschaft dann unter Dach und Fach gebracht werden.

Markus Degen hier bei einem Spiel gegen Solingen




Der Titel sollte mit einem Erfolg in Wesel an die Crawleystraße geholt werden. Gut 250 Zuschauer aus Dorsten reisten mit dem Team an und sorgten für ausgelassene Stimmung in der Eissporthalle in Wesel. Aber auch die Gastgeber konnten sich zahlreicher Unterstützung des eigenen Anhangs sicher sein. Die erste Mannschaft des EHV Wesel stand vor dem Aufstieg in die Oberliga und konnte ebenfalls auf viele Fans zählen. So waren letztlich 400 Fans gekommen und beide Fangruppen sorgten für mächtig viel Radau bei diesem für Dorsten entscheidenen Spiel.
Doch der ECD tat sich lange Zeit schwer, Wesel konnte die Führung  der Gäste immer wieder ausgleichen und man merkte der Mannschaft an, dass sie mächtig nervös war. 
Nach dem zweiten Drittel stand es knapp 4-3 für den ECD. Im letzten Drittel dann der wohl entscheidene Treffer für den ECD gleich zu Beginn, als man in 3-5 Unterzahl auf 5-3 erhöhen konnte. Nun gab es kein Halten mehr und am Ende feierten die ECD Fans einen 12-8 Sieg und damit die Meisterschaft der Landesliga Gruppe Nord. Die Qualifikation zur Aufstiegsrunde zur NRW Liga war erreicht. 
Mit Peter Holoubeck und Peter Morgenstern, der später als Schiedsrichter in der DEL aktiv war,  sollten nun zwei erfahrende Spieler vom EHC Essen West zum EC Dorsten wechseln. Doch wurden die Wechselfristen vom den Dorstener Verantwortlichen nicht eingehalten, der ECD musste also ohne die beiden Stürmer klar kommen. 
Gegner in der Aufstiegsrunde waren unter anderem der EHC Münster, der ECS Soest und der SC Solingen 1b. Zum Auftakt der Aufstiegsrunde gastierte der SC Solingen 1b an der Crawleystraße. Über 800 Zuschauer kamen zu diesem Spiel der beiden Landesliga Meister. In einem packenden Spiel gab es ein gerechtes  6-6 Unentschieden. Der Gast aus Solingen konnte aus seiner 1.Mannschaft, die  in der 2.Bundesliga Nord spielte,  auf einige gestandene Zweitligaakteure zurückgreifen.

Das folgende Spiel beim ESC Soest wurde dann klar mit 2-6 verloren. Man merkte der Mannschaft nun an, dass es vielen Spielern noch an Erfahrung fehlte. Die Gäste aus der NRW-Liga zeigten sich vor den Tor einfach cleverer  und sicherten sich letztlich vor 250 Zuschauern einen verdienten Erfolg. 

Auch in Münster beim EHC  gab es nicht zu holen für die Dorstener. Klar mit 4-14 verlor der ECD dort und die zahlreich mitgereisten Dorstener Zuschauer unter den 300 Besuchern mussten erkennen, dass der Unterschied zwischen NRW- und Landesliga doch enorm ist. Übrigens war der EHC Münster auch mal ein Zuschauermagnet, in seinen ersten Jahren seines Bestehens kamen dort weit über 1000 Fans zu den Spielen. Gerüchten zufolge  zog  es der damalige Schatzmeister des Clubs, der damals in der Regionalliga West spielte, vor, sich mit der prall gefüllten Vereinskasse aus dem Staub zu machen. Später gab es noch eine Fusion mit dem ECL Rheine, doch 1989 war in Münster dann Schluß mit lustig.

Jochen Tuttas im Spiel gegen desn ESC Soest, die Gäste aus der Börde siegten knapp mit 6-5 Toren





Das Rückspiel gegen Soest wurde ein Krimi. Lange Zeit war der ECD vorne, führte mit 2-1, dann schlug Soest zurück, zog auf 4-6 davon. Der ECD gab noch einmal alles, angetrieben durch die 650 Zuschauer verkürzte Suarez noch einmal mit einem tollen Alleingang. Doch zu einem Punkt reichte es nicht mehr. In Solingen gab es dann nichts zu erben. Mit 2-7 verlor  der EC Dorsten gegen eine überlegende Heimmannschaft. Die Treffer von Holger Beck und Bernd Maas waren zu wenig um in der Klingenstadt ertwas zu holen.

Torhüter Norbert Ruda und Verteidiger Markus Degen, beide waren ein Garant für den Titelgewinn und sorgten viele Jahre für beste Unterhaltung der Fans.




Doch im letzten Spiel hätte ein Sieg noch gereicht um den Aufstieg perfekt zu machen. Endspiel an einem Sonntag Abend zwischen Lippe und Kanal als hätte Alfred Hitchcock persönlich Regie geführt. Schon lange vor diesem Spiel wurden die Karten geordert. Brillen Bender meldete schon früh " wir haben keine Karten mehr" . Fast 950 Zuschauer sorgten für einen tollen Rahmen. Doch Münster erwies sich als abgebrüht. Überstand die starke Anfangsphase des ECD glücklich und schaffte es Larry Suarez zu neutralisieren. Während Holger Beck im Strum zwar immer wieder gefährlich vors Tor kam, aber nicht traf, konterten die Gäste aus dem Münsterland meisterhaft. Nach  dem 0-3 nahm Trainer Paul Roy eine Auszeit. Es wurden noch einmal alle Kärfte gebündelt und tatsächlich der ECD  kam noch einmal zurück. Beck und Tuttas verkürzten auf 2-3. Die Zuschauer waren nun wieder da und der Ausgleich lag förmlich in der Luft. Münster nutzte jedoch seine Überzahlsituationen besser und setzte sich bis auf 2-5 ab. Der Anschlußtreffer durch Mölling war zu wenig. Der ECD hatte den Aufstieg verfehlt, aber trotzdem hatte der Eishockeysport in Dorsten weiter für Schlagzeilen gesorgt.

Peter Holoubeck hier im Landesliga Endspiel gegen den SC Solingen.


Zum Saisonabschluß wurde dann noch in zwei Spielen der Titel des Landesliga-Meisters NRW ausgespielt. In Solingen unterlag der ECD klar mit 4-12 und auch das Rückspiel ging verloren, 5-10 siegte der SCS. Trotzdem hatte der EC Dorsten in seiner zweiten Spielzeit für mächtig Furore gesorgt. Der Meistertitel und die vielen Zuschauer hatten dafür gesorgt, das der Club in aller Munde war. Es war damals in Mode zum Eishockey zu gehen. Basketball interessierte damals fast niemanden und viele der Leute die heute in Wulfen oder beider BG im warem auf der Tribüne sitzen, waren seinerzeit glühende Vereherer unserer Kufenvirtuosen.


Fortsetzung folgt, die Fotos müssen erst noch auf ein entsprechendes Format gebracht werden. Sind aber wirklich einge tolle Schnappschüsse dabei.

 
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Letzte Aktualisierung
 
2.Mai 2012
Die eislose Zeit ist vorbei
 
 

 

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