ECD 1988-1990
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Saison 1988/89 NRW Liga            

Sommer 1988, der Landesverband NRW tagte einmal mehr in Dortmund. Der EC Dorsten hatte in den zwei Jahren seines Bestehens bereits für sehr viel Aufsehen gesorgt. Der neue Club aus der Lippestadt verfügte über einen großen Zuschauerstamm und deshalb war der Verein für die Verantwortlichen des LEV interessant. So interessant, dass man dem ECD nun den Aufstieg am Grünen Tisch anbot. Die Qualifikation wurde sportlich zwar verfehlt, doch aufgrund der Perspektiven hievte man den Newcomer in die NRW Liga.

Hier ein Tor für den ECD durch Peter Holoubeck gegen Köln.



Aus der Regionalliga kam der EC Bergkamen hinzu, der die Klasse nicht halten konnte. Dazu gesellten sich der  ECL Münster, der ESC Soest, die Grizlies aus Köln, Köln spielte damals übrigens in der Halle in Troisdorf,  die Eissportfreunde aus Iserlohn, die Joggers aus Esssen, sowie der ESC Ahaus, der seine Mannschaft vom Spielbetrieb in der Oberliga zurückgezogen hatte, starteten acht Mannschaften ins Rennen um den Aufstieg.
Der ECD konnte nun endlich auf Peter Holoubeck und Peter Morgenstern zurückgreifen. Zudem kam Mark Catron aus den USA nach Dorsten, der verabschiedete sich allerdings nach nur einem Spiel wieder. Larry Suarez verlängerte ebenfalls seinen Kontrakt und die Mannschaft schien gerüstet. Vor allem die ersten Reihe, verstärkt mit dem erfahrenden Peter Toth, zeigte sich sehr spielstark. Im Laufe der Spielzeit wurde dann der Kanadier Jeff Zarudny vom Regionalligisten EHC Netphen für die 2.Kontingentstelle nach verpflichtet. Er war vor allem wegen seines harten Schlagschuß gefürchtet. Die Verpflichtung von Jiri Pokorny als Trainer hatte sich allerdings zerschlagen.



Topfavorit war ohne Zweifel der ESC Ahaus, der auf eine Reihe von hochklassigen Spielern bauen konnte. Die beiden Kanadier Edward Lee und Kevin Gollan sorgten im Sturm für die nötigen Tore, Dieter brüggemann und fabian Dahlemi Tor waren ebenfall sim Kader des ESC, aber auch der Rest war für diese Spielklasse absolut überqualifiziert.Später kehrte dann auch Damian Steiert zurück ins Münsterland und übernahm die Truppe als Coach.

Damian Steiert, später auch in der Oberliga für den ECD aktiv.



Neben dem ECD war bestenfalls noch der EC Bergkamen in der Lage halbwegs mitzuhalten.
Das Umfeld jedenfalls war heiß auf die neue Spielzeit, doch das es nicht einfach werden würde, das bekam der ECD vor allem gegen die erfahrenen Teams zu spüren. Ein Vorbereitungsspiel gegen die Regionalliga Mannschaft der Schalker Haie ging dann auch klar mit 3-13 verloren. Trotzdem, die Euphorie bei den Fans war kaum zu bremsen. In dieser Saison wurde der Zuschauerschnitt noch einmal gesteigert. Die Fans strömten in Massen. Der Zuschauerrekord wurde dann bei der Begegnung gegen den ESC Ahaus aufgestellt. Fast 1600 Fans drängten sich in der völlig überfüllten Eissporthalle. Wenn das damals das Ordnungsamt spitz bekommen hätte! 

Die Fans hatten sich allerdings auch einige einfallen lassen um sich eine bessere Sicht zu verschaffen. So besorgten sich eine Reihe von Fans Industripaletten, die hinter den Stehrängen aufgestellt wurden. Zahlreiche Bierkisten und ähnliche Uttensielien sollten dafür sorgen, dass man überhaupt etwas sehen konnte Hinter den Toren standen die Zuschauer in fünfer Reihen. Fast bis zur Gästebank drängelten sich die Zuschauer.Unglaublich was damals so abging.
Aber der Reihe nach.

Saisonauftakt gegen die Joggers aus Essen. Josef Beisenkötter der 1.Vorsitzende des ECD, hatte es sogar geschaft Mark Catron zu diesem Spiel spielberrechtigt zu machen. Der damals 23jährige US Boy aus Chicago traf in seinem ersten Spiel auch gleich dreimal. Ebenfalls zweimal konnten Peter Morgenstern und Peter Holoubeck einnetzten. Die anderen Treffer erzielten Guido Mäurer (2), Markus Degen, Andre Mölling und Larry Suarez zum 14-5 Erfolg. Die gut 600 Zuschauer waren zufrieden und freuten sich über die beiden Punkte gegen den Nachbarn. Zum zweiten Spiel gegen den SC Solingen 1b kamen über 800 Fans an die Crawleystraße. Riesenstimmung bei den ECD-Fans. Mit 7-5 Toren wurde der SCS nach Hause geschickt. Oliver Gröbner, Peter Toth sorgten für eine 2-1 Führung nach 20 Minuten. Der Ausgleich des SCS ließ aber nicht lange auf sich warten. Dann der Auftritt von Holger Beck der zum 3-2 traf. Kapitän Peter Holoubeck war danach zweimal zur Stelle und erhöhte auf 5-2. Doch Solingen blieb die Antwort nicht schuldig. Bis zur 2.Pause war der Vorspung des ED bis auf 4-5 verkürzt. Erneut Peter Holoubeck der zum 6-4 traf, beruhigte die nervös werdenen ECD-Fans nicht wirklich. Denn erneut war der SCS zur Stelle, 5-6. Das alles entscheidene Tor zum 7-5 erzielte  dann Holger Beck, der damit zwei weitere Punkte für den EC Dorsten unter Dach und Fach brachte.
Rund 100 Schlachtenbummler machten sich dann auf den Weg nach Iserlohn zu den Eissportfreunden. Der letztjährige Gegener, der dem ECD eine böse 15-5 Klatsche verabreichte, hatte noch etwas offen bei den Lippestädtern. Guido Mäurer war es, der die mitgereisten Zuschauer aus Dorsten im ersten Drittel zum 0-1 jubeln ließ. Die Sauerländer erhöhten dann den Druck auf den ECD. Drei schnelle Treffer sorgten für ein 3-1 zugunsten der Gastgeber. Doch Peter Morgenstern und Ecklard Tengs glichen jedoch auch schnell wieder aus. Der Gastgeber profitierte nun von unverständlichen Schiedsrichterentscheidungen. Das Ergebnis waren zwei Tore zum 5-3. Der ECD ließ sich jedoch nicht beirren und glich in einem fullminanten Schlußspurt noch zum verdienten 5-5 aus.

Regionalliga Absteiger EC Bergkamen war dann der nächste Gegner des EC Dorsten. Trotz schlechter Sicht, es herschte permanent Nebel, kamen die gut 700 Fans wieder auf ihre Kosten. Mit 7-3 wurde erstmalig ein Gegner Geschlagen, gegen den man sich im Vorfeld recht wenig ausgerechnet hatte. Die Tore erzielten Guido Mäurer (3), Peter Holoubeck (2), Peter Toth und Jochen Tuttas. Mit diesem Sieg hatte der ECD dann auch die Tabellenführung in der NRW Liga übernommen, dem ESC Ahaus waren im übrigen zwei Punkte abgezogen worden.
Gegen die Kölner Grizlies gab es in Troisdorf einen 6-2 Erfolg. Überragener Akteur war Peter Holoubeck, der viermal die Scheibe im Kölner Gehäuse unterbrachte. Die beiden anderen Treffer erzielten Holger Beck und Peter Toth. Gut 100 Zuschauer hatten den ECD begleítet.Zudem wurde bekannt, dass der ECD einen zusätzlichen Punkt aus dem Spiel gegen Iserlohn zugsprochen bekam. 

Markus Degen hier im Zweikampf



Als nächster Gegner gastierte der EC Duisburg in Dorsten. Schon lange vor diesem Spiel war klar, es würde wieder eine Rekordkulisse geben. Mehr als 850 Zuschauer kamen und veranstalteten ein Höllenspektakel. Sie waren nach 20 Minuten restlos begeistert. Der ECD hatte ein 5-0 herausgeschossen und die Fans waren total aus dem Häuschen. Doch die Gäste aus der Montanstadt wollten sich nicht abschlachten lassen. Nach einem 7-1 Vorsprung bekamen die Gäste noch einmal die zweite Luft und verkürzten sogar bis auf 8-6. Auszeit und wieder neu sammeln war die Devise.  Holger Beck beendete dann die Offensive der Gäste mit einem trockenen Schuß durch die Schoner des Duisburger Keepers. Als dann der  Hallensprecher noch mitteilte, dass ein Fan 50,- DM für das zehnte Tor des ECD bot, ließ sich der Kanadier Larry Suarez nicht lumpen und schoß zum 10-6 Endstand ein. Holger Beck (4), Peter Holoubeck (2), und Larry Suarez waren die Dorstener Torschützen.

Das Rückspiel gegen den EHC Grizlies Köln war dann der Aufgalopp fürs Spitzenspiel in Ahaus. 600 Zuschauer sahen einen 8-4 Arbeitssieg des ECD. Tore durch Suarez (2) ,Holoubeck (2), Mäurer, Wagner, Toth und Morgenstern trafen für den ECD.

Das Spiel gegen Köln ging klar an den ECD mit 8-4 Toren.



Spitzenspiel der NRW Liga.

Der ESC Ahaus war der eindeutige Favorit auf den Titel. Konnte der EC Dorsten mit seiner Mannschaft gegen den mit zahlreichen Oberligaspielern gespickten Gastgeber ein Bein stellen? Gut 4-500 Zuschauer aus Dorsten machten sich auf den Weg ins Münsterland. Wenn man sich überlegt wieviele Zuschauer monentan noch zu den Spielen der DEJ kommen, ist dieses Zahl eigentlich unglaublich.

Außenansicht des/r Einkaufszentrum/Eissporthale Ahaus



Mehr als 1000 Zuschauer sorgten für ohrenbetäubenen Lärm im zweiten Stock eines Einkaufzentrum. Der Ahauser Anhang war seinerzeit wirklich sehr lautstark und wir mussten schon alles geben, um denen lautstärkemäßig Paroli bieten zu können. Schon die Hinfahrt war recht ulkig. Zahlreiche Dorstener Autos waren zwar zu sehen und auch viele bekannte Gesichter, die waren jedoch genauso unschlüssig und unorientiert wo den jetzt das Eisstadion sein könnte, die Eishalle in Ahaus  war nicht zu finden. Verzweifelt fragten wir immer wieder Passanten, die deuteten auf das Einkaufzentrum. Bis wir endlich realisierten, dass die Halle wirklich im zweiten Stock dieser Centers war, verging schon einige Zeit.Zumal ein großer Schild oberhalb des Daches gut suchtbar angebracht war, aber halt an einem  Einkaufszentrum, damit hatten wir nicht gerechnet.

Das Spiel begann. Schon nach wenigen Minuten war klar, der ECD würde ohne jede Chance sein. Ahaus spielte schneller und war vor allem vor dem Tor eiskalt. Die beiden Kanadier nahmen die bis dato kaum geforderte ECD-Verteidigung förmlich auseinander. Nach sieben Minuten führte der ESC mit 4-0. Die Dorstener Zuschauer verstummten. Erst Larry Suarez weckte die mitgereisten Fans aus Dorsten mit seinem Treffer zum 4-1. Doch Ahaus blieb die Antwort nicht schuldig. 5-1 durch ihren Kanadier Kevin Gollan. Der ECD kam  nun aber etwas besser ins Spiel. Die logische Foilge war der Treffer von Guido Mäurer zum 5-2 Anschlußtreffer. Nun war der ECD zeitweise gleichwertig und erspielte sich einige Möglichkeiten. Doch Ahaus spielte wie eine Spitzenmannschaft und schaffte das 6-2. Peter Morgenstern verkürzte noch einmal auf 6-3 und es keimte wieder ein wenig Hoffnung auf bei den lautstarken Gästefans. Doch Ahaus ließ sich nicht beirren und schoß den ECD im Schlußdrittel förmlich aus der Halle. Am Ende stand es 10-4 und der ECD konnte am Ende froh sein, wenigstens noch den vierten Treffer durch Holger Beck zum 7-4 zu schaffen. Danach aber war die Kraft weg und die Gastgeber hatten leichtes Spiel.

Ahauser Freudentaumel nach einem Sieg.



Trotz der klaren Niederlage, die Mannschaft zeigte  sich gut erholt und ließ sich nicht beirren. Das Rückspiel gegen die Joggers aus Essen wurde klar und deutlich mit 14-1 gewonnen. Es folgten weitere Erfolge. Gegen den ESC Soest gelangen 13-3 und 7-6 Erfolge. Dabei holte der ECD in Soest einen 2-5 Rückstand noch auf. Mittlerweile hatte der Verein Jeff Zarudny hinzugeholt und der  Kanadier erwies sich als Verstärkung.

Doch es folgten Rückschläge. In Bergkamen unterlag man unglücklich mit 4-5 Toren. Dabei kam es wie schon im Vorjahr zu Ausschreitungen. Einige Unverbesserliche aus beiden Lagern nutzten den Parkplatz dazu,  um sich gegenseitig was vor die Runkel zu hauen. Idioten der allerersten Prägung. 

Vor 800 Zuschauern gab es dann eine weitere Panne. Die Eissportfreunde aus Iserlohn entführten beim 5-7 beide Punkte von der Crawleystraße. Das Spitzenspiel der Liga folgte dann gegen den ESC Ahaus.
Es wurde ja bereits kurz auf diese Spiel eingegangen, doch ist es aus Sicht derer, die damals dabei waren, sicherlich immer noch ein entsprechendes Gesprächsthema.

Bernd Maas hier kurz vor seinem Treffer im Spiel gegen Ahaus, so viele Zuschauer waren danach nie wieder bei einem Spiel in der Dorstener Eissporthalle.



Die genaue Zuschauerzahl wird wohl bis heute kaum zu ermitteln sein, deshalb noch einmal eine kleine Korrektur der Zahl (1600),  doch Fakt ist, so viele Zuschauer waren vorher und nachher nie wieder bei einem Eishockeyspiel in der Dorstener Eissporthalle.
"Beiden Teams bot sich kurz vor Spielbeginn ein tolles Bild. Die Halle rapperlvoll und ein Meer von Wunderkerzen sorgte für Atmosphäre wie an der Düsseldorfer Brehmstraße in den großen Jahren der DEG. Wir standen damals noch etwas weiter hinten auf der Tribüne und hatten einen sehr weiten Weg zu den Toiletten. Ich weiß noch genau das ich an diesem Tag nur ein einiziges Bier getrunken habe. Ansonsten wäre nämlich mein Platz futsch gewesen."Übrigens waren damals auch in der Halle drei weitere Getränkestände postiert. Das zum Thema, "ich habe am Eishockey doch eh nix verdient." Zitat einer recht bekannten Gastronomin.

Die Gäste aus Ahaus erwischten einen extrem guten Start, führten nach 5 Minuten mit 2-0 und die 200 mitgereisten Zuschauer aus dem Münsterland feierten ihre Truppe lautstark. Jürgen Pfeifer, der Neuzugang aus Schalke, sorgte dann aber erstmals für Jubel auf Dorstener Seite. Doch die Gäste waren einfach zu stark und zogen unaufhaltsam davon. Wie schon im Hinspiel gewann der ESC 10-4.

Die Aufstiegsrunde geriet aber nicht in Gefahr. Erfolge gegen den ECL Münster (18-3) vor 600 Zuschauern und gegen den EC Duisburg, der sein Heimrecht abgetreten hatte, mit 20-5, sorgten schließlich noch für einen sehr versönlichen Abschluß der Vorrunde und am Ende belegte der ECD den 3.Rang der NRW-Liga. Das bedeutete die Qualifikation zur Regionalliga Aufstiegsrunde.


Aufstiegsrunde zur Regionalliga West

Gegener waren dort der SV Brackwede, TuS Wiehl, GSC Moers und der Hennerfer EC.

Der Spielplan meinte es gut mit dem ECD. Gleich zum Auftrakt ein Heimspiel gegen den SV Brackwede. Die Gäste aus Ostwestfalen hatten in der Regionalliga West den letzten Rang belegt und in der Vorrunde nur ein einziges Spiel gewonnen. Der SVB hatte damals mit dem Kanadier Jaques Lemay einen hervorragenen Spielmacher in seinen Reihen. Zudem ging noch ein Finne für die Tetonen ins Spiel. Das Match zog die Zuschauer in Massen. Wieder kamen 800 Fans. Es war Karnervallzeit und die Jecken waren unterwegs, zahlreich kamen sie an diesem Sonntag in die Eissporthalle. Dementsprechend gut war die Stimmung in der Bude. Der Auftakt war vielversprechend. Der ECD führte nach dem ersten Drittel mit 5-1 und die Zuschauer kamen aus dem Singen gar nicht mehr heraus, doch dann erlebte sie etwas, was sie bis dato noch nicht kannten. Der Gegner schlug zurück und wie, innerhalb weniger Minuten stellten sie den Spielverlauf völlig auf den Kopf. Angeführt von einem überagenen Lemay, gewann der Gast tatsächlich noch mit 12-8 und hinterließen 800 entsetzte ECD- Fans auf der Tribüne. 
Tore für den ECD: Jeff Zarudny (3), Oliver Gröbner (2), Jochen Tuttas (2) Der Auftakt war gründlich in die Hose gegangen. Also musste der TuS Wiehl dran glauben.

Knapp 700 Zuschauer waren dann Zeuge des ersten Erfolges in der Aufstiegsrunde. Dabei anvancierte Keeper Norbert Ruda zum Held des Abends. Der Torhüter wuchs förmlich über sich hinaus und sicherte mit tollen Paraden den Sieg. Die Gäste aus Wiehl erwiesen sich als starker Gegner. Holger Beck ließ die gewaltige Kulisse in der 4.Minute erstmals jubeln. Doch Wiehl glich nach einem Fehler von Zarudny wieder aus. Der Kanadier war jedoch an diesem Abend nicht stoppen. Zunächst bediente er Kapitän Peter Holubeck beim 2-1 und das 4-2 schoß er persönlich. Der Wiehler Torhüter konnte einem schon leid tun. Der Schuß war einfach nur ein Strich und zischte förmlich in den Kasten des TuS hinein. Zwischenzeitlich traf Jochen Tuttas zum 3-1 und den Schlußpunkt setzte Eckardt Tengs zum 5-2.

Rechvance gegen den SV Brackwede  war angesagt. Aber das die Begegnung ausgerechnet an einem Dienstag in Brackwede stattfand, war sicherlich nicht im Sinne des Erfinders. Der ECD musste einge Spieler erstzen. Die beiden Reihen jedoch waren cool bis in die Haarspitzen und holten sich die beiden verloren gegangenern Punkte aus dem Hinspiel mit einem beeindruckenden 15-5 zurück. Bester Torschütze an diesem Abend war Peter Holubeck, der sechsmal einetzte. Dazu gesellten sich Oliver Gröbner, (5), Holger Beck (2) Jeff Zarudny und Peter Morgenstern. Mittlerweile hatte sich auch eine 1b Mannschaft gegründet.

Damit hatte der ECD bereits vier Punkte auf seinem Konto. Das sollte sich nach Beendigung der Aufstiegsrunde als ausreichend erweisen um den Aufstieg in die Regionalliga zu schaffen. Zwar verlor die Mannschaft die folgenen Spiele allesamt. Doch reichte es letztlich.
 
Die Begegnungen in Wiehl (4-6) und beim GSC Moers (8-12) gingen kanpp an den Gegner, der ECD spielte in diesen Spielen wirklich gut mit. Weniger gut verliefen die Spiele gegen Moers. 4-12 und gegen Hennfe, wo es an der Sieg ein weitere 4-12 gab. Im abschließenden Match zuhause vor nochmals gut 500 Fans  gegen die besseren Gäste vom Hennefer EC unterlag der EC Dorsten dann noch mit 4-7.

Nach Abschluß der Aufstiegsrunde belegte der EC Dorsten also Rang vier und war dadurch in die Regionalliga aufgestiegen.

Abschlußtabelle 
Aufstiegsrunde zur Regionalliga West

1 1. Hennefer EC 8       78:26 15:1
2 GSC Moers 8       78:54 11:5
3 TuS Wiehl 8       41:57 6:10
4 EC Dorsten 8       42:62 4:12
5 SV Brackwede 8       31:71 4:12


                                                                               

                                                               


Der ECD in der Regionalliga West 1989/90

Nun waren die Dorstener Kufencracks in der Regionalliga angekommen. Um dort bestehen zu können, bedurfte es jedoch spielstarker Verstärkungen aus Übersee. In den Sommermonaten waren die Verantwortlichen redlich bemüht den Klader tauglich für die 4.Liga zu machen. Mit Ede Benda, dem Bruder von Jan Benda sen. und gleichzeitig der Onkel von Ex Nationalspieler Jan benda Jun, wurde zunächst auch ein Trainer gefunden.
Auf der Ausländer Position wurde erste einmal ein gewisser Dave Chiapelli ais Chicago verpflichtet, mit ihm zusammen sollte der Holländer Marco Strjland sein Glück im Angriff versuchen doch der Oranje erwies sich als zu leicht für die Regionalliga und schnell handelten Joesef Beisenkötter und Gabui Dittko, sie holten Scott Turnbull, einem groß gewachsenen Kanadier.
Neben den alten Haudegen Holger Beck und Peter Holubeck sollten auch Spieler wie Roman Podziadlo, ehemaliger Polnischer nationalspieler für die nötigen Tore sorgen.
Zum Saisonauftakt gab es einige Freúndschaftsspiele. Gegen den NRW Ligisten Herner EV gab es einen Sieg und eine Niederlage, die wirkliche Stärke des ECD konnte man in diesen Spielen nicht wirklich einschätzen.
So kam es dann zum Meisterschaftsauftakt gleich zum Vergleich mit dem Ligenfavoriten GSC Moers. Die Grafschafter hatten sich unter anderem mit dem ehemaligen polnischen Auswahlspieler Wiszeslav Jobzcyk verstärkt, der zuvor noh in der 2.Liga in Duisburg gespielt hatte.
Gut 250 Zuschauer aus der Lippestadt machten sich auf nach Moers. Man hatte zuvor in den Aufstiegsspielen zweimal gegen den GSC verloren und wústte, dass dort nur schwerlich etwas zu holen war. Zu Beginn hielt der ECD noch mit und konnte die Führung der Gastgeber schnell ausgleichen doch schnell wúrde deutlich, dass vor allem in der Verteidigung arge Probleme auftraten. Das tempo in der Regionalliga war um Längen höher und das mussten die Dorstener Spieler neidlos anerkennen. Zwar gelangen ihnen immerhin sechs Treffer, doch der GSC erzielte seinerseits 13 und der Auftakt war somit in die Hose gegangen.Das erste heimspiel sollte dann zum großen Zahltag für den ECD werden. Der ESC Ahaus kam an die Crawleystraße. In der Vorsaison gab es zwei tolle Spiele gegen die Münsterländer die mit ihren überrragenen Ausländern, Kevin Gollan und Damian Stiert und gut 150 Fans in die Lippstadt kamen.
Der Vorstamd hatte sich überlegt, einige Spiel auf einen Samstag Abend zu legen doch sollte sich diese Maßnahme nicht bewehren, denn  der Zuschauerschnitt lag deutlich unter dem was man sich erhofft hatte. Trotzdem, gut 800 Zuschauer kamen zum ersten Match in Liga 4.Dazu brauchte bespielsweise die Dorstener EJ die komplette Spielzeit 2007/08.
Der ECD war krasser Außenseiter, die Ahauser gehörten neben den Schalker Haien zu den Anwärtern auf einen Platz in der Aufstiegsrunde zur Oberliga.
Beide Fanlager sorgten von beginn an für gute Stimmung. Diese wurde durch diebeiden Treffer von Scott turnbull und Dave Chiapelli zur sensationellen 2:0 Führung noch untermauert. Ahaus war zunächst geschockt und kam nur schwer in Tritt. Doch dann kamen die beiden Kanadier in Diensten des ESC so richtig auf Touren und glichen nach 30 Minuten aus. Der ECD figtete, Podziadlo brachte Dorsten wieder in Führung. Doch der Ausgleich war nur eine Frage der Zeit. Becks Tor zum 4:3 ließ die ECD Fans weiter auf eine Sensation hoffen doch am Ende setzten sich die Ahauser aufgrund des breiteren Kaders mit 8:4 durch. Trainer Benda ließ nur zwei Reihen spielen, während Ahaus konsequent mit drei starken Linien spielen konnte. hinzu kamen Unstimmgkeiten, der Coach kam schon früh in die Schußlinie und es wurde nach einer weiteren Pleite in Netphen deutlich das der ECD mit dieser Spielweise in der Regionalliga wenig Chancen haben würde.Schließlich handelte der Vorstand und holte mit Georg Zobel einen absoluten Fachmann, viele Fans sagen bis heute noch, dass Zobel einer der besten Trainer war die jemals in Dorsten tätig gewesen wären.
Der esrte Sieg gelang dann schließkich mit 7:5 über den TuS Wiehl,  langsam kam die Truppe in Schwung, im Angriff war man gut aufgestellt doch haperte es in der verteidigung, das 7>11 gege Herford bewies dies deutlich. Zobel stellte das System um und schon kamen die ersten Erfolge.

Text folgt>



RF Club Sp S U V Tore GP
1 GSC Moers 28       308:125 48:8
2 ESC Ahaus 28       215:108 41:15
3 Schalker Haie 28       203:103 41:15
4 Herforder EG 28       159:170 30:26
5 EHC Netphen 28       143:206 21:35
6 1. Hennefer EC 28       176:183 20:36
7 EC Dorsten 28       141:205 19:37
8 TuS Wiehl 28       96:124 12:20


RF Club Sp S U V Tore GP
1 Schalker Haie 16       165:30 30:2
2 1. Hennefer EC 16       151:62 25:7
3 EC Dorsten 16       144:87 22:10
4 Herforder EG 16       106:90 19:13
5 EHC Netphen 16       82:101 15:17
6 Herner EV 16       87:75 15:17
7 TuS Wiehl 16       96:124 12:20
8 ESF Iserlohn 16       68:169 6:26
9 ESC Soest 16       40:201 0:32


 
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Letzte Aktualisierung
 
2.Mai 2012
Die eislose Zeit ist vorbei
 
 

 

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