Hopper Tour nach Luxemburg zur D-WM
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Samstag 17.April 2010

Hopper Tour nach Luxembourg

Um es vorweg zu nehmen, es war eine gelungene Generalprobe für die in 17 Tagen beginnende Weltemeisterschaft im eigenen Land. Denn nicht nur die Jungs von Bundestrainer Uwe Krupp müssen sich auf solch ein Ereignis vorbereiten, sondern auch das Publikum der Adlerträger.Also gehts ins Trainingslager.

Doch beginnen wir mal von Anfang an. Eigentlich ist es ja so, dass die Hopperfamailie nur einmal jährlich einen entsprechenden Bus anbietet. Doch ticken in unseren Kreisen die Uhren häufig anders als man denkt. So kommt es, dass einige ganz normale Leute, da ist sie wieder die Bezeichnung die uns allen doch das Herz ein wenig höher schlagen lässt, sich in einem erlauchten Fortbewegungsgerät mit Platz für ca. 50 Bekloppte auf den Weg ins Großherzogtum macht. Um was zu tun? Richtig, sich diesen sportlichen Leckerbissen der Extraklase anzusehen.

Wie dieses Idee enstanden ist? Nun, bei einem völlig bedeutungslosen Spiel in der Liga der Langeweile  im Winter 2009, wurde beschlossen, mit einem 9 Sitzer zu den Titelkämpfen ins beschauliche Nachbarland zu reisen. Es sollte eigentlich von Dorsten aus losgehen, und das wichtigste hatten wir auch schon organisiert, nämlich unseren Fahrer, den Herrn Bonsai aus Oberhausen, zuvor Rosenheim und ich glaub nochmal zuvor aus irgendeiner Keuchose im Osten hervorgehend.

Doch wie das meist so ist, schnell kommt der ein oder andere hinzu und plötzlich ist ein Bus voll. So schnell geht das. Von dieser Stelle aus nochmal ein dickes Lob für die gute Orga, Bonsai das war, wenn ich das kleine hüpfende Hänschen mal ziteiren darf, Spitze.




 Ulf, alias  Kirsten und das Bienchen vor der Abfahrt

So kommt es, das sich am Samstag den 17.April  im Jahre des Herrn 2010 so etwa gegen 8:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit acht bestens ausgeschlafende in Eishockeytrickots gehüllte Gestalten auf einem Parkplatz im verschafenen Dorstener Ortsteil Holsterhausen treffen, um ihrer Leidenschaft zu frönen. Dem Feiern beim Eishockey, soll übrigens bald ne olympische Disziplin werden, hab ich so am Samstag auf dem Festgelände vernommen.

Dank der Hilfe unseres Uwes, er war im übrigen nicht dabei aber sein Sohnemann Maurice, machten sich diese acht unverdrossenen Fans nun auf dem Weg nach Oberhausen, dem Abfahrtsort. Dort angekommen, sind schon die ersten unserer Reisegruppe hoch motiviert vor dem Bahnhof  und harren der Dinge aus die da kommen. Lunge und Hägar, wird der so geschrieben?  aus Dortmund, sowie Janine aus Kassel und Europscoute aus Essen werden zunächst freudig begrüsst.




Da lacht der Meister Drüppel noch, später schläft er.

Gegen 09:30 gehts dann zum Bus, dort warten bereits Andreas65, Bonsai und die Nordhorner Fraktion. Ohne lange Zeit zu verlieren gehts dann auch schon los. In Richtung Neuss, um dort eine Tanne abzuholen. Seineszeichen ein treuer Anhänger des Neuser Kufensport.



Janine, die Frau mit dem Zaubertrank

Wir fahren eine gute halbe Stunde, als der alles aber entscheiden Satz fällt. Sollen wir nen Ouzo trinken zum Frühstück. So, ich als eingefleischter Grichenlandreisender weiss das dieses Erfrischungsgetränk lecker ist. aber ebenfalls weiss was dieses zeuig anrichten kann. 
Er, der Ouzo, kann  dafür sorgen das einem mächtig übel wird und man dieses seltsam rattern oberhalb des eigenen Halses verspürt. Nun liebe Janine, erstmal vielen Dank für diesen genialen Einfall. Denn und das meine ich ernst.
Dein Ouzo ist es, der mir meine Übelkeit verschwinden lässt, die ich aufgrund einer etwas längeren Sitzung in meinen Stammlokal einen Abend zuvor, nun hinnehmen muss.. Der Pegel ist nun wieder ausgelichen, es kann also losgehen. So der süffisannte Kommentar meines Nebenmannes. Unser Roman ist zunächst in der Lauerstellung und wartet den richtigen Moment ab ins Rennen um die Bierkrone einzusteigen.




Unser Quotenzwerg




Kevin macht seine erste Hoppertour, daneben Normen

Unser Busfahrer fährt uns gekonnt durch die Rheinische Landschaft und bald nehmen wir die schon erwähnte Tanne an Bord. Nun geht’s nach Köln um den Rest einzusammeln.
An Kölnarena 2 angekommen warten Ronny und seine Gefolgsleute bereits sehnsüchtig auf uns. Nach einer kurzen aber innigen Begrüßung und einem Zigarettchen für die Süchtel unter uns, geht’s dann auch schon wieder weiter in Richtung Kockelscheuer, so heißt die Eissporthalle an unserem Zielort.



Kurze Pause in Köln









Der Herr Tommek und Andreas65 bei einem Pläuschchen.

Die Stimmung im Bus ist bestens und viele Gespräche werden über dies und das geführt. Die hinter uns platzierten Kölner fragen uns über den Eishockeysport in Dorsten aus. Und es werden reichlich Erinnerungsfotos geschossen. mein Knippsomat ist gut in meiner Gürteltasche verstaut, solch einen Fopat wie in Groningen wird es nicht mehr geben. (Wir berichteten in Groningen Bericht) Die Stimmung steigt und erste Lieder werden angestimmt.


Meister Drüppel und Maurice auf dem ratsplatz in der Höhe von Trier

Nach kurzer Zeit ist dann auch das Fälschchen mit Janines Griechischen Zaubertrank leer. Schade der hat geschmeckt.
In der Höhe von Trier wird eine halbstündige Paus eeingelegt und ind er gastwirtschaft die direkt am Parkplatz liegt wird von einige Reisenden ein kleiner Imbiß eingenommen.



Unser Hoppernachwuchs




Normen und der Iserlohner



Andreas65 und Ohne Alkohol aus Oberhausen, auch ohne Verein

Die Fahrt zieht sich aber etwas in die Länge, die Tour über die Landstraßen hat aber was, man kann die wirklich ansprechende Natur begutachten.

Die Eifel hat schon einkge schöne Ecken zu bieten, genau das was der gemeine Hopper sich so vorstellt, ruhige Wälder und schöne Täler wo Rehe grasen. IRONIE aus!



Schlumpfine mit ihrem Papa Schlumpf



Pausenfoto



Nun gut eine Stunde vor Spielbeginn kommen wir schließlich an unseren Zielort an. Dort warten bereits einige Hopper aus anderen Standorten. Ein zweiter Bus aus Köln gestartet, befindet sich ebenfalls vor Ort wie Texas mit seinen Iserlohner Freunde vom Fan Club Bully Express.

Viele Bekannte die man länge nicht mher gesehen hat werden freudig begrüßt und es werden neue Kontakte zu anderen Fans geknüpft.



Ronny unser Belgier, wieder einmal  organisierte er die Karten






Trotz intensiver Bemühung konnte kein Ouzo mehr im Bis aufgetrieben werden.



DEG Karl mit Antenchen



Lunge,Lunge, Lunge, wie seinerzeit in Amiens und das schon auf der Hinfahrt



Seltsame Bäume in Luxemburg







Sammeln vor dem Bus



Dorsten ohne Verein, egal uns kriegt man nicht unter.



Gruppenfotos der Dorstener Fraktion

Wie man sieht sind die Herren und Damen schon gut dabei. Grob geschätzt sind es gut 150 Deutsche Fans die sich dort befinden. Beste Vorrausetzungen um ein Trainingslager anzuhalten.

Mittlerweile sind zahlreiche Hopper über das ganze Gelände verteilt es werden Kontakte geknüpft und das gut schmeckende Bier zu zivilen Preisen findet reißenden Absatz, wie ich am nächsten Morgen beim Kassensturz feststellen muss.bei strahlenden Sonneschein sind viele Hopper zunächst nur im WM Dorf anzutreffen und feiern ausgelassen bei diversen Kaltschalen.

Wieder einmal ist die Krakauer vom Grill ein absoluter leckerbissen schon vor zwei jahren wurde dieses Köstlichkeit genossen und auch  nach dem Verzehr der dritten Wurst ist der Hunger nicht gestillt.




Im Eingangsbereich






Das kleine aber gemütliche WM Dorf vor der Halle.












Fanenaufhang



Erfreulich auch die Begegnung mit dem ehemaligen EJD-Spieler Peter Goldbach, der wie schon vor zwei Jahren bei diesem Event weilt. Es werden Fotos geschossen und auch das eine oder andere Bier getrunken. Ich weiß nicht mehr wie viele es waren, aber es hat Spaß gemacht. Goldbach spielte in der letzten Saison der EJD in der Regionalliga bei der EJD.



Ex Wolf Peter Goldbach war auch vor Ort.

Leider ist mit dann doch so einige entfallen, denn ich weiß immer noch nicht was der Rey aus Unna mit dem Ersatzkanister vom Texas meint. Auch der Herr Tommek aus Herne, der diesmal nur mit seinem Teddy an Bord war, konnte mir da keine weiteren Auskünfte erteilen.



Es geht dann in die Halle zum 1.Spiel. In einem auf hohen Bezirksliga Niveau stehenden Spiel, zwischen Irland und den Vereinigten Arabische Emiraten wird dann gleich in Spiel 1 der D-Weltmeister gekürt. Die Iren gewinnen 8:2.  Der Jubel bei den Spielern von der Insel ist groß. Sie haben im übrigen zwei Vollprofis in ihren Reihen.

Doch die beiden Ehrentreffer der Wüstensöhne aus Nahost werden gebührend gefeiert. Die in Grün gekleideten Iren feiern ihren Titel gebührend wie es sich für einen Weltmeister gehört. Sie mischen sich unters Fanvolk und haben sichtlich mächtig Spaß daran ich mit den Fans aus Good Old Germany bei gut gekühlten Ambrosia  zu unterhalten.So allmählich neigt sich unser Aufenthalt dem Ende entgegen.























Der Weltmeister feiert.





So geht es nach dem schätzungsweise 15. letzten Aufruf
unseres Busfahrers wieder in Richtung Heimat. Es werden schnell noch einige Nummern, wenn des Schreibens noch mächtig,  ausgetauscht.

Im Bus ist dann wie häufig auf solchen Reisen nach gut 1-2 Stunden die Ruhe eingekehrt. Das Trainingslager ist beendet. Wir kommen gut zurück ins Bundesgebiet setzen die verschiedenen Gruppen an ihren Standorten ab und kommen gesund, glücklich und ermüdet in Oberhausen an. Dort wartet bereit s unser Uwe  seit etwa 1,5 Stunden auf uns. Besten dank auch noch mal von uns allen für den netten Fahrtdienst. Vorab, die nächste Tour geht nach Dänemark, Abfahrtssort Hamburg, Grins, nein, ich scherze.




Auf der Rückfaht den Schlaf des gerechten gefrönt. Meister Drüppel und Maurice.

In Dorsten angekommen schießt dann aber unser Normen noch den Vogel ab. Anstatt wie es sich gehört brav ins Betchen zu gehen, macht sich dieser Irre doch tatsächlich noch auf den Weg in die Oase, oder besser gesagt in die Gaststätte Könning, die Uhr zeigt mittlerweile 04.44 Uhr an. Nun jeder wie er meint.

Fazit: Wie immer war es ein toller Tag mit vielen netten, trinkfesten, lustigen, schlagfertigen, halt ganz normalen Leuten.

 

Ach ja, Vojens ist eine schöne Stadt, also auf nach Dänistan.

 

 
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Letzte Aktualisierung
 
2.Mai 2012
Die eislose Zeit ist vorbei
 
 

 

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