Bayern Tour 2006
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Hopper Tourn nach Bayern

Regensburg-Straubing-Dingolfing-Freising-Erding-Vilshofen-Passau

Schon lange sollte uns unser Weg mal wieder zum Land der Weißwurstesser führen. Gut vorbereitet wurde diese Fahrt. Was wir allerdings nicht einkalkuliert hatten, war das Auswärtsspiel der Dorstener in Nordhorn. (Bericht an einer anderen Stelle)
Nun, nach einer sehr kurzen Nacht  von gut drei Stunden, ging es gegen 5 Uhr in Richtung Oberhausen, dort war der Treffpunkt mit den anderen Hoppern. Unser Andreas65 hatte sich mal wieder bereit erklärt den Fahrer zu miemen und deshalb konnten wir uns es in seinem Gefährt erst einmal bequem der Augenpflege widmen. Mit dabei auch unser bestens bekannter Sitzriese Bonsai.

Schnell und zügig ging in Richtung Süden.Nach dem wir uns ein wenig erholt hatten gab es auch schon erste Gespräch wie wir nun den Tag angehen werden.
Zuerst führte uns der Weg nach Regensburg. Die dortige Donauarena ist ein echtes Schmuckkästchen. Leider wurde nur in der Nebenhalle gespielt. Dort schauten wir uns ein Bayernliga Spiel der dortigen Jugend gegen den ESC Geretsried an. Übrigens ein sehr gutes Match. Nur der Trainer der Geretsrieder war allerings etwas überfordert. Eines konnte dieser Knilch allerdings, schreinen. Darin war er Profi.

Der Sitzriese, war mal wieder beim Friseur was?



Nun nachdem wir die obligatorischen Fotos gemacht hatten und uns mit einigen Souvenirs eingedeckt hatten, ging es weiter. Eigentlich wolten wir ja nach Dingolfing, sahen aber plötzlich die Ausfahrt Straubing und entchlossen uns kurzerhand mal am Pulverturm vorbeizuschauen. Das wir dann auch noch das Glück hatten das dort ein Schülerspiel ausgetragen wurde, kam für uns überraschend. Da wir alle diesen Ground noch nicht hatten,  Freude pur.
Das Niveau war allerdings nicht sonderlich gut. Zum Glück hatte die Stadionkneipe geöffent so das wir uns erstmal mit einigen Bayrischen Spezialitäten wie Currywurst und Jägerschnitzel stärken konnten. Als ich dann mal eine entsprechende Sitzung auf einem orginal Straubinger WC absolvieren wollte, staunte ich net schlecht. Auf den Weg in den Tagungssaal entdeckte ich ein Bild mit einigen Zeitungsausschnitten, dies zeigte mir einen guten alten Bekannten aus Dorsten. Toni Thiel, in den ersten Jahren seines Deutschlandkariere auch in Straubing beim TSV unter Vertrag, strahlte mich da regelrecht an. Unglaublich.

Dass Dingolfinger Bier war doch sehr gewöhnungsbedürftig.



Nach gut zwei Stunden fuhren wir zu unserem Übernachtungsort nach Dingolfing. Früher einmal in der Oberliga aktiv, spielt der Club mittlerweile nur noch in der Landesliga. Zudem spielt ein weiteres Team, nämlich Dynamo 2000 , in der Bezirksliga. 
Das Spiel gegen ESC Waldkirchen begann jedoch erst um 20:00 Uhr so das wr noch ein wenig Zeit hatten unsere Zimmer in der wirklich gemütlichen Pension zu beziehen. Auch die Wirtin war sehr freundlich, dann stellte sich noch heraus das der Ehemann aus dem Ruhrgebiet kommt und er war sichtlich froh mal wieder ganz normale Menschen wie uns zu sehen.

Eissporthalle Dingolfing



Nach einem schönen Bier gings dann in Richtung Eisstadion. Dort angekommen stellten wir fest das sich das Interesse an dieser Begegnung in Grenzen hielt, schätzungsweise 70 Zuschauer waren anwesend. Darunter auch vier Fans aus Waldkirchen , einer im Trikot. Natürlich hatte sich unsere Anwesenheit mittlerweile in der Halle unter den Fans rumgesprochen da wir im Internet unser Kommen angekündigt haten,. Fanartikel waren leider keine zu bekommen. Allerdings schickte uns ein sehr netter Dingolfinger einige Tage später kostenlos vier Aufnäher der Isar Rats. Besten Dank an den netten Spender wenn er mal auf unserer Seite surft.
Das Spiel war eine einseitige Angelegenheit. Waldkirchen mit einem sehr guten Import im Angriff schlug die wacker kämpfenen Dynamos klar mit 14-5 Toren. Allerdings scheint das Bier in dieser Eissporthalle unserem Bonsai nicht sonderlich gut bekommen zu sein. Denn nach nur drei Bechern war dieser rapperlvoll. Welch ein Anblick, 150 cm schwankend durch Dingoilfings Eissporthalle wanken zu sehen. Köstlich!
Nach dem Spiel wollte ich dann  eigentlich den Griechen meines Vertrauens aufsuchen, doch Blackpeal und Andreas65 hatten keinen Hunger also ab in die Pension nen Bier trinken. Doch dann plötzlich wie aus dem Nichts, da lassen sich die beiden die Speisekarte geben und bestellen ne weitere Bayrische Spezialität, einen Thai-Nudelteller. Sauber, gut das ihr keinen Hunger hattet. 
Gell Andreas65!!

"Die Moosburger Viptribüne, im klassischem Holz gehalten. man war datt glatt."


Nun, nachdem ich keinen Gyrosteller bekommen konnte, beschränkte ich mich mal wieder auf ein Schnitzel, war ein sehr altes Schwein, war mächtig zäh.

Am nächsten morgen gings dann weiter. Nächster Zielort war nun Mossburg. Der ehemalige Oberligist spielt nich immer auf einer Freiluftfläche. Der Anblick der Anlage verschlugs uns ein wenig die Sprache. Die Bande beispielsweise muss von Balken abgestützt werden. 

Vor dem Moosburger Eisstadion



Das Spiel des EV Mosburg gegen Bayreuth war nicht sonderlich erbaulich. Neben der Kälte gabs auch hier keine Souvenirartikel. Müll!!




Egal nach den 31 Minuten die wir absolvieren mussten um unseren Haken zu machen gings schnell ins Auto. 

Auf der Tribüne in Mossburg der Iserlohner und Bonsai.





Weiter nach Freising.
Zunächst hatten wir einige Mühe die Anlage zu finden, als wir dann dort ankamen mussten wir festspielen das dort an diesem Tag kein Spiel stattfand. Die obligatorischn Fotos gemacht und ab nach Erding.
Dort angekommen, konnten wir die Eisstockschützen bei ihrem tun begutachten. Die Eissporthalle gehört sicher zu den schönsten der Umgebung. Leider fand das Spiel der Erdinger erst am Abend statt. Also weiter nach Vilshofen.
Was wir dort zu sehen bekamen ist schon kultig gewesen. Um zur offenen Eisfläche zu gelangen musste man zunächst durch die Umkleidekabinen eines Hallenbades und dann durch den angrenzenen Trakt des örtlichen Freibades. Mir blieb bei diesem Anblick die Spucke weg. Da ist die Crawleystraße eine wahre Arena gegen. 
(Nur haben die keine verstrahlte Blondine)
Sogar einige Fans in Kutten und Trikot waren vor der Halle, einer davon hatte wohl auch schon den Sieg der Vilshofener Wölfe vorher gefeiert. Nach den Pflichtschnappschüssen gings dann zu unserem letzten Zielort, Passau!
Wir hatten bereits viel über den neuen Standort an der Donau gehört. "Hier brennt der Baum hatte man mir noch auf einem Fantreffen gesagt. Doch dort angekommen war ich doch sehr enttäuscht. Zwar waren gut 900 Zuschauer in der Halle und auch fast alle trugen Trikots, doch war die Stimmung sehr schwach und auch das Ambiente fehlte. 

Schnell noch ein Foto gemacht und dann von Passau ab in den Pott.



Die Sonthofener waren mit nur wenigen Zuschauern vor Ort, schätze mal so ca. 20 Leute. Das Spiel war auch nicht sehr atraktiv. Passau gewann am Ende 3-1 und wir fuhren schließlich wieder in Richtung Ruhrgebiet.
Nach ca 7 Stunden waren wir dann wieder im heimischen Bett und echt ko. 
Fazit: es war eine sehr interessante Tour in einer gänzlich anderen Kultur. Man stelle sich doch vor, die Eingeborenen dort laufen in ledernen kurzen Hosen dort durch die Gegend. Seltsam!
Spaß bei Seite, wir haben nur nette Leute dort kennengelernt und haben uns auch wohl gefüht. Eine weitere Bayern Tour ist nicht ausgeschlossen.

 
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Letzte Aktualisierung
 
2.Mai 2012
Die eislose Zeit ist vorbei
 
 

 

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