WM 2010
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Eishockey Weltmeisterschaft 2010







Unser WM Tagebuch 2010

So, nachden nun die Vorrunde absolviert ist, hier ein entsprecheendes Tagebuch mit dem Ablauf des Tages..

Donnerstag 6.Mai 2010

Es ist gerade 22:15 Uhr, bin gerade vom Waldsportplatz reingeschneit und muss ein 2:4 gegen Kirchehellen vermelden. Zudem, es regnet und das ist genaus das was man zum Start einer Eishockey WM überhaupt nichgt gebrauchen kann. Kurz darauf habe ich meinen nassen Klamotten ausgezogen und da kligelt auch schon mein Handy, Dirk United meldet sich per sms und lässt nachgfragen ob wir noch zu einem Besuch auf dem Campinggelände an der Arena vorbeischauen wollen. Nun, wer diese seltsammen Gesellen aus allen Teilen der Republik kennt, der weiss so was ist nicht gut für den nächsten Morgen denn solche Besuche arten immer etwas aus. So wird der gute Dirk mit dem Hinweis nicht zu viel zu trinken auf den nächsten Tag vertröstet. Kurz darauf begebe auch ich mich zu Blackpearl in die Schnachrposition.

Freitag 7.Mai 2010

Der Tag der Eröffnung ist nun endlich da. Schon früh bin ich wach, total aufgeregt und voller Vorfreude bringt mich Blackpearl gegen 09:45 Uhr in unserem ramponierten Kugelporsche in Richtung der bereits angereisten Fangemeinde auf den Campingplatz. Mit dem Hinweis auf viel Spaß und "ich hoffe Du weisst wir kriegen heute noch Besuch" werde ich entlassen. Wieso nur dieser Hinweis??????????

Auf dem Platz angekommen muss ich erkennen, dass sich die Meute wohl noch in ihren mobilen Fahrgelegenheiten befindet denn von Eishockey Fans ist zunächst nix zu sehen. Ein kurzer Anruf zu Dirk und ich weiss das die Junge  in die zweite Reihe gesetzt wurden, schnell finde ich die ganz normalen Leute die bereits wieder einmal ihrem Hobby frönen, nämlich diverse Kaltschalen in einen peniblen Trinkverfahren zu vernichten.



Kurz vor dem Abmarsch zum Frühschoppen

Wie man sieht, ist der ein oder andere noch mächtig angeschlagen und es wird klar, die Nacht wurde wie erwartet zum Tag gemacht. Die Betreiberin des Platzes drohte sogar mit den Herren in Grün da man sehr laut gewesen ist. Nun ein biscken Schwund ist immer dabei. Gegen 10:07 Uhr kann auch ich mich der drängelnden Meute nicht erwehren und muss mein erstes WM Bier trinken, ich muss sagen, es war fürchterlich. Immer dieses Trinken.



Ein Indianer hat sich auch verirrt

Aber das kennt man ja. Nach den ersten Schnappschüssen mit meinen Knippsomaten, der nun schon einige Touren hinter sich gebracht hat und noch immer nicht verloren gegangen ist wie von Blackpearl prophezeit, wird zum allgemeienen Aufbrauch geblasen. Es geht zum Frühschoppen ins Hibernia Brauhaus in Gelsenkirchen.




Häger aus Dortmund mit modernster Kommunkation am Ohr



Angeregte Unterhaltungen



Ein Gruß aus Bremerhaven

Nach einem zehnminütigen Marsch zur Straßenbahnstation sind wir dort ohne Zwischenfälle und Flüssigkeitsverlust schnell dort angekommen wo bereits ein Großteil der angekündigten Menschen die dem Kufensport frönen, auf uns wartet.



Das Gunmmihuhn und der Iserlohner



Der König zapft für seine Untertanen

Es wird das erste Fäschen vom König Taddi geordert und schnell werden auch die ersten Liedchen gesungen. Nach und nach wird es voller und die gute Bedienung am Tresen kann einem schon leid tun, wenn sie das gewusst hätte was da für ein Haufen in ihr Brauhaus reinschneit dann wären sicherlich mehr als ein eoder zwei Kelnenrinnen an diesem Tag geordert worden.



Auch ein Indianer muss mal trinken



Pistazie aus Hamm



Keppi, der Iserlohner und Sebi aus Dortmund

Bunte Trikots wohin das Auge schaut, die gute Stimmung und die Vorfreude aufs abendliche Highlight sind förmlich spürbar. Das hat Eishockey Deutschland noch nicht gesehen, während die Kampftrinker unter den Frühschopplern schon ihrem Ruf alle Ehre machen, gehts für mich zunächst zum Imbiß meines Vertrauens und ich verschaffe mir ne ordentliche Unterlage. Gegen 13:45  Uhr gehts dann brav zurück zu Blackpearl, die bereits wartet, denn gleich kommt unser Besuch aus dem Siegerland.



Sogar Wolle aus Oberhausen war da.

In den Personen von Anja, Stephan 27, Frieder und seiner Göttergatting Andrea. Schnell werden die Sachen nach der Ankunft verteilt und nach einem kleinen Begrüßungsschluck ist für uns die WM Feier eröffnet.

Vor allem Frieder legt einen schnellen Schritt vor und sucht sich den schnellsten Weg ins WM-Dorf. So dynamisch kennt man ihn gar net.



Ihre erste WM, Kevin und Meister Drüppel



Klares Bewesifoto, Blackpearl mit einem Becher Bier

Dort angekommen müssen wir erkennen, der frühe Vogel fängt den Wurm, ich weiß enne Fünfer inet Phrasenschwein. Denn es sind bereits unzählige Fans vor Ort. Die Eishockey-Familie hat geladen und sie kommen alle. Jetzt hier alle Fangruppen aufzuzählen würde den Rahmen sprengen aber wenn man sieht wer alles so da war, dann kann man sagen, dass Potential der Fans in unserem Ländle ist riesig. Die gefürcheteten GE-Ultras hingegen sind net zu sehen, auch nicht die befürchtete Überzahl von Fußballfans, dieses komischen Clubs aus Buer kommt nicht zum tragen.




Anja aus dem Siegerland




Vor der Showbühne



Blick ins WM Dorf



Uli und Stepahn27 aus dem Iserlohner Umfeld



Schnell treffen wir auch die Dorstener Fraktion, verteilt auf dem Gelände trifft man sie immer wieder und der Bierkonsum steigt schnell an. Selbst Blackpearl ist dabei das eine oder andere Veltins zu trinken. BRAVO!!!!!! Maurice , Meister Drüppel und Kevín schauen ebenfalls gebannt zu, sind halt noch sehr jung und für die meisten ist es die erste WM . Es ist kurz um, ein toller Anblick, alle feiern gemeinsam, die Rivalität die sonst zwischen Düsseldorfern, Kölnern, Krefledern Essenern oder Iserlohnern herscht, ist plötzlich ausgeschaltet. Man freut sich auf das Spiel gegen die USA und irgendwie hofft jeder doch auf die Sensation.




Aha, ein Siegerländer im Wald




Seimi und Hanson aus Essen




Butzi unser "Bulle"







Einmal mehr heisst es, keine Feier ohne Meier



"Vielleicht kann unsere Mannschaft ja wirklich etwas reißen und die Amiis ärgern." So ein Fan aus Dorsten zu einem anderen . Die Antwort kommt prommt, "trink noch einen dann gehts wieder"! So kann man sich irren, aber so weit sind wir noch nicht.

Weiter im Text. Kurz darauf trifft Omer ein der noch ebend schnell in Frankfurt war um seine Einürgerung nun endgültig zu  machen. Welch ein erster Tag als Germane. Das vergisst man nicht. Die Zeit im WM Dorf vergeht wie im Fluge. Allerdings muss man sagen das die Veranstalter kaum Fanfreundlich argieren, denn 3,90 Euro für ein 0,4 Bier ist eine bodenlose Frechheit. Aber was will man tun, der Durst treibts rein. Gell Maurice!!!!



Auf dem sogennaten Seniorenhügel im WM Dorf



Birgit aus Esen und Blackpearl

Dafür hat man schliesslich gespart. Gut drei Stunden vor dem Spiel gehts dann ins Stadion., ein toller Anblick, die Ränge füllen sich immer mehr und als Bundespräsident Köhler die WM für eröffnet erklärt brennt die Halle erstmals, die Stimmung unter den Leuten steigt von Minute zu Minute. Nur eine Problem stellt sich schleunigst ein, unser Teddy mit seiner Behinderung hat nur einen Stehplatz und das ist für unseren Herner Freak echt anstrengend die ganze Zeit im Fanpulk zu stehen. Immer wieder trifft man beim Gang in der Arena auf gute alte Bekannte, neben unseren Freunden aus Braunlage treffen wir auch auf die Trierer Fans sowie den immer allsseits beliebeten HEV-Fans.



Unser Neu-Germane Omer, mit Blackpearl einer Altgermanin






Dann kommt es zum nächsten Programmpunkt, das Spiel der Legenden zwichen Germany und Russia, wie ein neben mir postierter Fans aus dem Schwabenländle im etwas setsammen Slang verkündet. Ob der wohl schon länger dem Treiben am Becher frönt?



Mitten drin

Nach der Vernichtung einiger Kaltschalen kommt der Höhepunkt des Abends nun immer näher, noch wenige Minuten dann beginnt das Spiel gegen den Silbermedalliengewinner von Yancouver. Die Stimmung ist toll, über 78 000 Fans sind in der proppevolen Arena. Zwar moppern einige Fans aus den bekannten Kreisen über die maue Stimmung, anscheinend haben diese Leute wohl auf dem Damenkloh verbracht. Stupider Dauergesang ist hier nicht angebracht. Denn diese Atmosphäre ist SUPER.









Unser Teddy und Blackpearl

Das Spiel beginnt und unsere Mansnchaft zeigt eine Leistung, wie wir sie schon lange Zeit nicht mehr gesehen haben. Die Fans stehen wie ein Mann hinter dem Krupp Team das um jeden Centimeter Eis kämpft. Nach dem ersten Drittel steht es noch immer 0:0. Da geht was: In der Drittelpause herscht Chaos an den Bierständen, die Kapazitäten sind absolut nicht ausreichend für solche eine Zuschauermenge. Dann warten wir halt einige Minuten und genaus das ist ein Ärgernis für einige Unentwegte Bierfreunde, denn genau in dieser Wartezeit fällt das 1:0 für unser Teams  durch Iserlohns Michi Wolf.



Die Halle steht Kopf. Man versteht sein eigenes Wort nicht und nun kommen auch die Amis sie drängen unser Mannschaft zurück ins eigene Drittel mittlerweile sind wir im letzten Drittel, noch gut 10 Minuten da gelingt der USA ein umstrittenes Tor, 1:1, viele Fans haben ein Torrasumabseizts gesehen doch geben die Unparteiischen den Treffer. Es folgte ein Kampf der Herzen, gleich nebenan gab es doch mal was ähnliches im Parkstadion und nach 60 Minuten hat unsere Truppe tatsächlich einene Punkt erkämpft.



Erinnerungsfoto nach dem Sieg im WM Dorf



Nun folgt die Verlängerung und nach nur 27 Sekunden fälscht Schüz einen Schuss ins Tor der USA, die Halle tobt und wildfremde Menschen liegen sich in den Armen,  kann ich nur bestätigen. Denn plörtzlich hüpfte ich mit irgend´jemanden den ich noch nie in meinem Leben gesehen habe eng umschlungen, er kam wohl aus dem Neckarbereich, durch die Arena. Doch  dann der Schock, es gibt den Videobeweis. Sekunden vergehen und dann die Erlösung, Tor korekt, Deutschland hat 2:1 gewonnen. Was nun abgeht ist Gänsehautt pur.



Den Iserlohner seine Cousine



Hoch gings her

Bei der Nationalhymne bekomt man den Eindruck das ganz Eishockey Deutschland mitsingt, auch die vor den Fernsehgeräten und die Videos im Internet belegen dies eindeutig. Es ist ein schöner Tag zwar regnerisch aber schön und wir ham WM Geschichte geschrieben. Weltrekord bei einem Eishockey Spiel aufgestellt und Deutschland schlägt die USA. Was danach folgt ist Feiern pur, erste gegen 2:00 Uhr wird dann der Bierhahn zugemacht. Es haben sich Anwohner beschwert. Das gibts nur in Deutschland.





Jubel nach dem Sieg, der Siegeskuß

Nun, wir nicht ganz untätig verlegen unsere Fete in eine Kneipe nicht ganz unweit von unseren Schlafplätzen. Nach einem Absacker der besonderen Art ist dann aber bei allen der Akku leer und man verzieht sich mächtig angeschlagen ins Bettchen. Damit ist der erste Tag beendet und alle die ihn mitgenossen haben werden noch in vielen Jahren davon berichten wie wir die WM in Gelsenkirchen eröffnet haben.

Fortsetzung von den anderen Spielen und Ereignissen folgen in den nächsten Tagen.


 
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Letzte Aktualisierung
 
2.Mai 2012
Die eislose Zeit ist vorbei
 
 

 

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